Firmenfeiern
George Michael fürs Betriebsfest

Den Jagger für ein Geburtstagsständchen? Die Aguilera zum Betriebsfest? Und George Michael für eine Weihnachtsfeier in Russland? Genau so ist es. Prominente Barden lassen sich heute gerne mal für eher interne Events engagieren – auch für Firmenfeiern.

LOS ANGELES. Mick Jagger und seine Rolling Stones füllen normalerweise riesige Fußballstadien. Christina Aguilera spielt nur noch in Konzerthallen auf, die mindestens 1 000 Gästen Platz bieten. Und George Michael hat immerhin schon die britische Queen höchstpersönlich mit seinen Liedern beglückt.

Jetzt aber gibt es plötzlich den Jagger für ein Geburtstagsständchen? Die Aguilera zum Betriebsfest? Und George Michael für eine Weihnachtsfeier in Russland? Genau so ist es. Prominente Barden lassen sich heute gerne mal für eher interne Events engagieren. Die „Los Angeles Times“ nennt das „Rent a Rock Star“ – leih dir einen Rockstar aus. Der Megastar zum Geburtstagsständchen hat natürlich seinen Preis. So kassierte Michael für ein Ständchen beim Minen-Magnaten Vladimir Potanin in einer Stunde satte drei Millionen Dollar. Eine Summe, die selbst die eher verebbten Geldquellen von „WC-George“, wie er in den USA ob seiner prominenten Bad-Begegnungen inzwischen oft genannt wird, wieder sprudeln lässt.

Viele Unternehmen wie Yahoo, Microsoft oder auch General Motors, die sich gerne mal einen Star für ein Betriebsfest einfliegen lassen, dürfen dann für das viele Geld, was sie auf den Tisch blättern, meist interne Betriebsvideos von den Auftritten anfertigen. „Diese Videos dienen allerdings wirklich nur für den internen Gebrauch und dürfen nicht für PR-Zwecke verwendet werden“, sagt Robert Norman, Leiter der Corporate- und Privatevent-Abteilung bei der renommierten Talentagentur CAA (Creative Artists Agency).



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Christina Aquilera für eine Hochzeitszeremonie? Kein Problem, so das glückliche Paar oder der Schwiegerpapa denn 1,5 Millionen Dollar für eine Stunde locker machen kann. Und selbst Oscar-Gewinner Robbie Williams lässt sich für einen Privatauftritt, so wie kürzlich bei einer Geburtstagsfeier von Bauunternehmer Joe Hardy, engagieren. Der Lohn für 45 Minuten Komik: eine Million Dollar. Norman hat allein im vergangenen Jahr mehr als 500 Ereignisse betreut, bei denen Grammy-Gewinner und weitere Superstars von Unternehmen und Privatleuten angeheuert wurden. „Von Seal über Hall & Oates bis hin zu Styx und den Go-Gos oder auch Rapper 50 Cent. Die Kunden geben für jede Musikrichtung viele Dollar aus“, so der Talentexperte.

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