Fondsgesellschaft Union Investment:
Schlechtes Zeugnis für Aktienoptionsprogramme

Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Untersuchung der Aktienoptionsprogramme von Dax-Unternehmen seitens der Fondsgesellschaft Union Investment. Die angemessensten Optionsprogramme haben aus Sicht der Experten Lufthansa, BASF, die Commerzbank und Eon, am schlechtesten schnitten der Halbleiterhersteller Infineon und die Softwarenschmiede SAP als Letzter.

HB FRANKFURT. So erfüllten nach Angaben von Deutschlands drittgrößter Fondsgesellschaft weiterhin nur wenige Firmen aus dem Deutschen Aktienindex (Dax) wichtige Mindeststandards bei Kriterien wie dem Eigeninvestment, der Laufzeit oder der Transparenz.

„Aktienoptionsprogramme sollen das Interesse der Aktionäre widerspiegeln“, sagte Jens Wilhelm, Leiter des Aktienfondsmanagements bei Union Investment, bei der Vorstellung der Studie am Mittwoch in Frankfurt. Die Programme sollten den Managern einen Anreiz bieten, im Sinne der Aktionäre zu handeln. „Nach unserer Studie im vergangenen Jahr gab es zwar leichte Verbesserungen. Aber wir sind bei weitem noch nicht am Ziel“, ergänzte Wilhelm.

Die Qualität der Aktienoptionsprogramme maßen die Experten an fünf Kriterien: der Höhe des nötigen Eigeninvestments der Manager, der Kursentwicklung der Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt und zur Branche, dem Umfang und den Kosten des Programmes, der Bilanzierung sowie an Faktoren wie Laufzeit oder Sperrfrist.

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