Ford-Chef Alan Mulally
Keine Witze über den US-Präsidenten

Ford-Chef Alan Mulally hat sich für seine Andeutung entschuldigt, US-Präsident George W. Bush hätte sich jüngst versehentlich fast selbst in die Luft gesprengt. Doch: So ganz aus der Luft gegriffen war diese Bemerkung keineswegs.

HB DETROIT. Mulally hatte vor einigen Tagen Journalisten erzählt, er habe bei seinem Besuch im Weißen Haus Ende März alle Regeln des Protokolls verletzt, indem er Bush am Arm geschnappt und weggezogen habe. Bush sei ein Versuchs-Auto gezeigt worden, das mit Wasserstoff und Akkus betrieben werden kann. Es habe dann so ausgesehen, als ob Bush ein Stromkabel versehentlich in den Wasserstofftank stecken wollte, woraufhin er eingegriffen habe.

Mulally hatte den johlenden Journalisten zwar gesagt, die Geschichte dürfe nicht nach außen dringen - doch in zahlreichen Blogs und in der „Financial Times“ hieß es schon bald, Mulally habe Bush möglicherweise davor gerettet, sich selbst in die Luft zu sprengen. Der Präsident fand das nicht lustig. „Die Geschichte stimmt so nicht - und weiter will ich das nicht kommentieren“, sagte eine Sprecherin des Weißen Hauses am Mittwoch knapp.

Ford hat sich nun entschuldigt. Mulally habe nicht erwartet, dass Journalisten die Geschichte für bare Münze nähmen, erklärte der Konzern. Der Firmenchef habe nur einen Witz aus dem US-Fernsehen nachahmen wollen.

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