Ford-Tochter
Wechsel an der Volvo-Spitze

Der in die Verlustzone geratene PKW-Hersteller Volvo in Schweden bekommt eine neue Führung. Der bisherige schwedische Unternehmenschef Fredrik Arp wird nach drei Jahren ersetzt. Sein Nachfolger steht bereits fest.

HB GÖTEBORG/NEW YORK. Auf Arp folgt der Brite Stephen Odell, teilte Ford am Dienstag mit. Volvo gehört seit 1999 mit seiner kompletten PKW-Produktion zum US-Konzern Ford, während die LKW-Sparte selbstständig betrieben wird.

Arp habe selbst die Kündigung eingereicht, hieß es in einem Bericht der Wirtschaftstageszeitung "Dagens Industri" (Stockholm). Volvo hatte im ersten Halbjahr vor allem wegen Einbrüchen im wichtigen US-Geschäft einen Verlust von zwei Mrd. Kronen (210 Mio Euro) eingefahren. Auch wegen der eigenen hohen Verluste bei Ford gilt ein Verkauf der schwedischen Tochter laut Medienberichten als denkbar. Bei Volvo sollen 2 000 Arbeitsplätze abgebaut werden.

Im August hatten britische Branchenblätter berichtet, dass Ford Volvo neu positionieren und den bisherigen Schwerpunkt auf Personenwagen der gehobenen Preisklasse aufgeben will.

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