Frauenquote
Mehr Frauen als Männer in fünf Dax-Konzernen

Laut einem Bericht sind inzwischen in fünf von 30 Dax-Konzernen mehr Frauen als Männer beschäftigt. Den höchsten Anteil in Führungspositionen haben Frauen der Umfrage zufolge bei Henkel mit 29,5 Prozent.
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DüsseldorfDer Frauenanteil in den Belegschaften der Dax-Konzerne ist laut einem Bericht in den vergangenen Jahren so stark gestiegen, dass in fünf der 30 Unternehmen inzwischen mehr Frauen als Männer arbeiten. Das geht aus einer Umfrage der „Wirtschaftswoche“ hervor. Demnach sind heute 67 Prozent der Beschäftigten beim Medizintechnik-Unternehmen Fresenius weiblich. In der Mehrheit sind Frauen auch bei dem Sportartikel-Hersteller Adidas (52 Prozent), dem Rückversicherer Munich Re (51 Prozent), dem Konsumgüterkonzern Beiersdorf (52 Prozent) und - etwas weniger überraschend - beim Handelskonzern Metro (56 Prozent).

Bei drei weiteren Dax-Unternehmen ist der Frauenanteil mit mehr als 40 Prozent ausgesprochen hoch: Die Deutsche Post hat mit einem Anteil von 47 Prozent die Parität fast erreicht, stark vertreten sind weibliche Beschäftigte zudem im Pharmakonzern Merck (43 Prozent) und bei der Deutschen Bank (41 Prozent).

Den höchsten Anteil in Führungspositionen haben Frauen der Umfrage zufolge beim Konsumgüterhersteller Henkel mit 29,5 Prozent, gefolgt von Fresenius (27 Prozent), Merck (23 Prozent) und dem Pharmakonzern Bayer (22 Prozent). Dieser Aspekt - der Anteil von Frauen im Management - steht derzeit im Mittelpunkt der politischen Debatte über eine verbindliche Frauenquote in Deutschland. Bisher hatten die Konzerne zugesagt, den im internationalen Vergleich niedrigen Frauenanteil ohne eine gesetzliche Verpflichtung freiwillig erhöhen zu wollen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ähh ja. Das haben Sie zwar plakativ aber richtig erkannt einerseits. Ob es mit Lebensfrust zu tun haben muss, ist die andere Frage. Die wenig partnerschaftliche Entwicklung – aus meiner Sicht – der Frauen, die genannten Beispiele sind unvollständig aber massenhaft sodenn auch gesellschaftlich relevant (KreditkartenhaiInnen nach Scheidung über Dekaden mit Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen etc.) und machen ein Leben OHNE Frau wunderschön. Lassen es intensiv sein denn es ist zwischenzeitlich den meisten Menschen nicht mehr vergönnt, ALLEIN sein zu können. Da „fällt-die-Decke-auf-den“ (hohlen) „Kopp“ oder es muss heute zum iPhone (idiotenphone) gegriffen werden um connect-angebunden zu sein. Immer handelt es sich hierbei um Flucht – diese medial gestützte Flucht ist EHER FRUST denn das Alleinsein. Letzteres ist eine heute besondere Fähigkeit innerer Stärke über dem kleinbürgerlichen ICH-Kampf moderner Beziehungen, der oft geradezu offen auf Fussgängerzonen ausgetragen wird.
    Frauen müssen häufig ausgehen. Shoppen. „Er geht nicht mit, mag mich nicht“ oder so ähnlich. Welch oberflächliche Partnerschaften, die letzteres nicht sind! Frauen wollen den Mann in der Mitte des Lebens erst einmal verändern, zu ihren Maßstäben hin: Liebe? Partnerschaft? Eher Chefin. Und da stürzen sie häufiger von oben ganz runter als Männer!
    Guten Morgen! Sie wollen alles häufig über ein Konto ziehen: Gier-friss-Hirn. Sie wollen alles wissen, beanspruchen aber selbst nichts geben. In vielerlei Weise. Emanzipiert? Eher egomanzipiert! Also KatrinK, nicht alles so dekadent mit „Lebensfrust“ abtun! Sondern im eigenen Garten beginnen, wieder weiblich-einfühlsam-offenherzig zu werden. Letzteres meint, nicht nur zu fordern wie im DAX-Konzern sondern zu tolerieren. Das ist der Unterschied zum DA(ch)X. ;-)

  • ohje, die "Diskussion" läuft ja noch schlimmer als ich bei meinem kleinen Kommentar zum ersten Posting befürchtet hatte. Ich hatte auf Humor gehofft, und ich lese nur noch mehr einseitig polarisierte Postings zwischen Lebensfrust und Frauenhass. Ohje, ist das immer so bei diesem Thema?

  • Kurz: die meisten "modernen" Frauen sind wie Madame Paris Hilton in IQ, EQ und sozialer Intelligenz.

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