Führungspositionen
Siemens-Chef für gesetzliche Frauenquote

In deutschen Unternehmen sitzen nur selten Frauen im Chefsessel. Siemens-Chef Joe Kaeser spricht sich nun für eine Änderung aus – zur Not per Gesetz. Er stehe einer Frauenquote offen gegenüber. Damit ist er nicht allein.
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MünchenDie Frauenquote im Siemens-Vorstand ist nicht gerade hoch. Genau gesagt wird sie sogar auf null sinken, wenn in einigen Tagen Barbara Kux den Konzern verlässt. Doch wer glaubt, dass dem neuen Chef Joe Kaeser die fortan reine Männerrunde ganz recht ist, der dürfte sich täuschen.

Eine Hintergrundrunde in der Börse in München. An einem großen Holztisch sitzen zwei Dutzend Topmanagerinnen aus ganz Deutschland. Im Vorstand von MDax-Unternehmen arbeiten sie, bei Banken und bei Private-Equity-Firmen. Und mittendrin: Joe Kaeser, der Mann ohne Frauen im Vorstand. „Er hat sich sehr gut geschlagen“, sagt eine Managerin.

Den wunden Punkt spricht der Siemens-Chef bei der Netzwerkveranstaltung der Personalberatung Comites und der KPMG gleich zu Beginn an. „Abhandengekommen“ seien ihm die beiden Vorstandskolleginnen. Brigitte Ederer hätte er gern gehalten, sagt er, sie habe ein „unglaubliches Gespür für Kundenschnittstellen am Markt“. Und Kux habe so erfolgreich gearbeitet, dass ihr Job überflüssig geworden sei.

Man kann das glauben oder nicht. Jedenfalls seien Topmanagerinnen bei Siemens weiter gefragt, stellt Kaeser klar: „Vielleicht“, scherzt er, „bin ich ja heute hier, um eine zu suchen.“ Ihm gehe es nicht darum, einzelne Quotenfrauen zu präsentieren, sondern um eine "Diversifizierung in der Breite". Aktuell seien in Deutschland 12 Prozent, weltweit 16 Prozent der Siemens-Führungskräfte Frauen.

Natürlich geht es auch um die Quote. Die wird zwar anderswo laut gefordert - die Managerinnen aus dem Netzwerkkreis haben es aber ohne geschafft. Kaeser selbst gibt sich als Lernender. „Sehr lange hielt ich es nicht für sinnvoll, eine Quote einzuführen“, sagt er. Doch wenn Firmen es nicht schafften, „sollte man in die Richtung denken, ob man das nicht gesetzlich regelt“.

Es zähle etwas anderes, da ist sich die Runde einig. Die Unternehmen müssten die Familienplanung unterstützen, findet Kaeser. Es reiche nicht mehr, nur Krippen-plätze zur Verfügung zu stellen; Topmanagerinnen erwarteten hochwertige Angebote, zum Beispiel Mehrsprachigkeit. Aber auch die Gesellschaft müsse sich ändern. Anderswo sei es selbstverständlich, dass Mütter berufstätig seien. Das sei „ein deutsches Problem“, so der oberste Siemensianer.

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Auch der Unilever-Chef will mehr Frauen an der Macht

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  • Sie kommen immer mit dem gleichen primitiven Angeboten. Berufstätige Mütter ja, aber nicht Kinderkrippe. Das passt den Unternehmen aber nicht.
    Dabei wissen alle, dass die ersten drei Jahre für das Kind wichtig sind. Die Kinderkrippe ist DDR und Mist. Und das Kindergeld ist Nazimutter fördern. Sie kriegen hier den direkten Zusammenbruch, die Leute sind doch fast nur zu Hause und leben von Transfer. Auch die Statistiken in Deutschland sind eine Lüge. Ich bin gegen eine Frauenqoute, weil Leistung und nicht Geschlecht zählen soll.
    Ein Betrieb wie Siemens könnte es sich leisten, die Frauen erst nach drei Jahren wieder einzustellen, aber kleine Betriebe nicht. Und da die Frauen ja heutzutage beschließen ohne Männer Kinder zu kriegen, sollen sie es auch ohne uns und ohne Männer schaffen. In einem reinen Frauenbetrieb ist der Krauter aufgeschmissen, wenn alle gleichzeitig Kinder kriegen, denn darf er alleine für sie arbeiten und Sozialabgaben zahlen. Was wir wollten war Einzig und alleine Kindergartenplätze.
    Dann wüssten die Frauen was auf sie zukommt und dass sie das Kind ab drei Jahren in eine Einrichtung geben und arbeiten können, das wäre Sicherheit, nicht ihre komischen Konglomerate aus Ungerechtigkeit, wo jeder machen kann was er will und sie nicht mal Schulpflicht durchgesetzt kriegen.
    Die Freiheit von anderen ist ihre Transfers zu erarbeiten! Und dafür noch schlecht bezahlt zu werden. wie soll so ein System funktionieren. Subventionierte Faulheit.
    Hätten ihre Eltern mal Bildung erfahren, wüssten sie, dass wir hier kurz vor der Pleite stehen.
    Gedankenlos macht es ihnen aber nichts aus.

  • Zitat : Siemens-Chef für gesetzliche Frauenquote

    - damit ist alles gesagt ! Er ist ja auch selbst ein Quoten-Mann ! Wer sich einen Erbsenzähler als Chef leistet, der kann sich auch Frauenquoten leisten.

    Das Ende von Siemens ist bereits eingeläutet !

  • Ein deutliches Zeichen, dass Herr Käser sich von seinem neuen Job überfordert fühlt...

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