Fußball-Weltmeisterschaft
Einige Nicht-Sponsoren profitieren wie offizielle Sponsoren

Die Erinnerungsleistungen an die offiziellen WM-Sponsoren fallen im Rahmen der WM 2006 besser aus als bei der WM 1998. Auch einige Unternehmen, die keine offiziellen WM-Sponsoren waren, können ihre Werte in ähnlichem Ausmaß steigern

1998 untersuchte Prof. Dr. Gerd Nufer in einer umfangreichen empirischen Studie die Wirkungen von Sportsponsoring im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich. 2006 veröffentlicht der Autor eine erweiterte Neuauflage. Danach fallen die Erinnerungsleistungen an die offiziellen WM-Sponsoren im Rahmen der WM 2006 besser aus als bei der WM 1998. Auch bezüglich Bekanntheitsgrad und Image erzielen die betrachteten Sponsoren 2006 bessere Werte.

Wie der Forscher erklärt, kommt die Reduzierung der Anzahl der WM-Sponsoren in Verbindung mit der Reduktion der Zahl der Sponsoring-Kategorien den einzelnen Sponsoren statistisch signifikant zu Gute. Allerdings können auch einige Unternehmen, die keine offiziellen WM-Sponsoren waren, ihre Werte in ähnlichem Ausmaß wie die offiziellen Sponsoren steigern. Das Ziel solcher Ambush Marketer ist es, von den Erfolgen des Sportsponsoring zu profitieren, ohne die Pflichten eines offiziellen Sponsors einzugehen.

Für seine Studie befragte Nufer insgesamt über 4 000 Jugendliche in Deutschland zwischen 13 und 18 Jahren. Auszüge aus seiner umfangreichen empirischen Untersuchung präsentiert er im Rahmen des 5. Deutschen Sportökonomie-Kongresses vom 16. bis 18. November 2006 an der Deutschen Sporthochschule in Köln.

gerd.nufer@reutlingen-university.de

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