Fußball-WM 2006
Schwache Reichweiten bei den nichtübertragenden Sendern

Die TV- Nutzung steigt während einer Fußball-WM deutlich an, ausschlaggebend dafür sind die Live-Spiele. Zu dieser Zeit verzeichnen die Nicht-WM-Sender wie erwartet deutliche Reichweitenverluste. In der Zeit der sonstigen WM-Berichterstattungen sind diese Einbußen geringer. SevenOne Media und MediaLogics veröffentlichen Studie zur TV-Nutzung der Privatsender während der FIFA WM 2006.

Die Studie basiert primär auf der Analyse der sechs größten TV- Privatsender (RTL, Vox, RTL II, Sat.1, ProSieben und kabel eins) während der Fußball-WM 1998 in Frankreich. Zentrale Erkenntnis: Insbesondere Live-Spiele verursachen bei den nicht übertragenden Sendern hohe Reichweitenverluste in praktisch allen Zielgruppen. Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sind es circa 25 Prozent zur Primetime. Bei Spielen mit deutscher Beteiligung ist der Reichweitenverlust sogar noch deutlich höher.

Wie die Studie zeigt, hat die begleitende WM-Berichterstattung dagegen deutlich geringere Auswirkungen auf die Reichweiten der Nicht-WM-Sender, zur Primetime im Durchschnitt etwas mehr als 10 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. In Zeitschienen ohne jegliche WM-Programme auf ARD und ZDF schnitten die sechs analysierten Privatsender gut ab. Die Reichweiten waren nahezu konstant oder lagen zwischen 13 und 20 Uhr sogar leicht über der TV-Nutzung der Vergleichsmonate ohne WM.

www.sevenonemedia.de

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