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Gemeinsame Vergütungsregeln für Urheber und Werknutzer

Das Urhebervertragsrecht von 2002 sieht vor, dass die Verbände der Urheber und der Werknutzer ...



Das Urhebervertragsrecht von 2002 sieht vor, dass die Verbände der Urheber und der Werknutzer gemeinsame Vergütungsregeln aufstellen. Dazu war es bisher wegen unüberbrückbarer Gegensätze in keiner Branche gekommen. Das Bundesministerium der Justiz hatte deshalb für die Vergütung der Autoren belletristischer Werke eine Mediation zwischen dem Verband Deutscher Schriftsteller in ver.di (VS) und verschiedenen belletristischen Verlagen übernommen. Nach mehreren Verhandlungsrunden konnten sich die Verhandlungsdelegationen beider Seiten auf die am 9. 6. 2005 unterzeichnete Vereinbarung einigen. Sie ist anschließend von den jeweiligen Verbandsgremien gebilligt worden. Autoren werden danach im Regelfall mit 10% am Nettoverkaufspreis jedes verkauften Hardcover-Exemplars beteiligt. Für Taschenbücher gibt es gesonderte Regelungen, bei bis zu 20 000 verkauften Exemplaren erhalten die Autoren 5%. Bei großen Verkaufserfolgen gelten ansteigende Vergütungsstaffeln. Der Erlös buchferner Nebenrechte, insbesondere Medien- und Bühnenrechte geht zu 60%, der aus anderen Nebenrechten (z. B. Übersetzungen in andere Sprachen, Hörbuch) zur Hälfte an den Autor.



Quelle: DER BETRIEB, 17.06.2005

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