Gericht wies Klage ab
Kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz bei Reha

Bei Unfällen während einer medizinischen Rehabilitation zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Das geht aus einem am Donnerstag bekannt gewordenen Beschluss des Landessozialgerichts (LSG) Rheinland-Pfalz in Mainz hervor.

HB MAINZ. Der Versicherungsschutz besteht demnach nur bei Vorfällen im unmittelbaren Zusammenhang mit den therapeutischen Maßnahmen der Rehabilitation. Für Unfälle, die sich so auch im Privatleben ereignen könnten, gibt es dagegen keinen Versicherungsschutz (Az.: L 2 U 106/05).

Das Gericht wies damit die Klage einer Frau gegen die gesetzliche Unfallversicherung ab. Die Klägerin hatte sich nach einer Operation in der Rehabilitation befunden. In der Klinik rutschte sie im Badezimmer aus und verletzte sich. Sie meinte, die gesetzliche Unfallversicherung müsse zahlen, da sie sich wegen der Operation noch unsicher bewegt habe.

Das Landessozialgericht sah den Fall anders: Der Unfall hätte so auch zu Hause passieren können. Ein unmittelbarer Zusammenhang mit der Rehabilitation bestehe daher nicht.

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