Gerry Weber
Der Gründer tritt ab, der Sohn geht leer aus

Jahrzehnte stand Gerry Weber an der Spitze des gleichnamigen Modekonzerns. Nun tritt er ab – aber sein Sohn vorerst nicht in seine Fußstapfen. Dabei galt er als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge.
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DüsseldorfNach Jahrzehnten an der Spitze des Modekonzerns Gerry Weber reicht der 73-jährige Firmengründer Gerhard Weber das Zepter weiter – allerdings nicht wie spekuliert wurde an seinen Sohn Ralf. Wenn Weber im November in den Aufsichtsrat wechselt, werde Finanzvorstand David Frink Vorstandssprecher des Führungstrios, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Neben dem 41-jährigen ehemaligen Schiesser-Manager werden der Konzernführung die Vorstandsmitglieder Arnd Buchardt und Ralf Weber weiter angehören. Buchardt werde für die Bereiche Produkt, Marken und Lizenzen zuständig sein, Weber für das nationale und internationale Geschäft mit den Handelspartnern und Endkunden.

Gerhard Weber steht von Anbeginn an der Spitze der von ihm und Udo Hardieck im Jahr 1973 gegründeten Modefirma. Als ein aussichtsreicher Kandidat für seine Nachfolge war Sohn Ralf gehandelt worden, der seit Anfang 2013 im Vorstand ist. Allerdings erklärte der Senior damals: „Es muss sich jeder erst einmal bewähren, das gilt auch für meinen Sohn.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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