Geschäftsbericht vorgelegt: Daimler-Vorstände verdienen etwas weniger

Geschäftsbericht vorgelegt
Daimler-Vorstände verdienen etwas weniger

Im Rennen mit BMW und Audi ist Daimler mit seiner Marke Mercedes ins Hintertreffen geraten – das schlägt sich auch im Gehalt der Vorstände nieder. Dennoch streicht Vorstandschef Zetsche eine stattliche Summe ein.
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StuttgartDie Verhandlungen über die Vertragsverlängerung von Daimler-Chef Dieter Zetsche hatten in den vergangenen Wochen zu Spannungen geführt. Denn Betriebsratschef Erich Klemm und der IG-Metaller Thomas Klebe Bischoff hatten Anfang des Jahres erklärt, die Arbeitnehmervertreter im Daimler-Aufsichtsrat würden geschlossen gegen einen neuen Vertrag für Zetsche stimmen.

Ihre Kritik konzentrierte sich den Angaben nach auf den Führungsstil Zetsches, der mit den Belegschaftsvertretern nicht über ein anstehendes Sparprogramm diskutiere. Er könne mit Widerspruch nicht umgehen, wer anderer Meinung sei, werde abgekanzelt. Schließlich kam es zu einem Kompromiss: Zetsche wird drei statt fünf weitere Jahre das Unternehmen führen.

Ob Zetsche mit der Vertragsverlängerung auch eine Gehaltserhöhung erhielt, ist nicht bekannt. Doch dem heute vorgelegten Geschäftsbericht ist zu entnehmen, was der Vorstand im vergangenen Jahr verdient hat. Die Daimler-Führungsriege bekommt den Ergebnisrückgang des Autobauers auch im eigenen Geldbeutel zu spüren.

Bei unveränderten Grundgehältern schrumpften die Jahresboni der acht Top-Manager im Daimler-Vorstand insgesamt um knapp 3,6 Millionen Euro, wie aus dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht des Stuttgarter Konzerns hervorgeht. Vorstandschef Dieter Zetsche kassierte demnach für 2012 ein Grundgehalt und einen Bonus von zusammen knapp 4,9 Millionen Euro, nach 6,1 Millionen Euro im Jahr davor.

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Inklusive Aktienoptionen erhält Zetsche 8,15 Millionen Euro

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  • Mir kommen die Tränen, wie solche Versager durch Zuwendungen von Millionenbeträgen für ihre Fehler bestraft werden.
    Die Gewerkschaften sind seit vielen Jahren durch die von ihnen kassierten Zuwendungen Komplizen dieses Systems, in dem Minderleistungungen besonders honoriert werden.
    Mitbestimmung heißt da im Wesentlichen, daß die Gewerkschafter über ihre eigenen "Honorare" bestimmen können und sich natürlich dem Vorstand gegenüber dafür erkenntlich zeigen müssen.

  • Und was diese Dilettanten alles noch bei ihren Schwestern, AEG, DASA, Debis alles angerichtet haben......die gehören eigentlich vor den Kadi....vorneweg dieser Ami-und Cryisler-Fan Tzetsche !
    Der wird diesem Schwäbischen "Vorzeige-Konzern" den Rest geben...auf dem richtigen Weg ist der Gaißbock-Connection-Sohn schon !

  • Diese Kerle fallen immer wieder auf die Füße: Der alte Reuter (Hybris-Multi-Technologie-Konzern statt "Schuster bleib bei Deinem Leisten"), der seinem Nachfolge-Versager Schrempp schon ein etwa 6 Milliarden großes Trümmerfeld hinterlassen hat, darf zu seinem 85. Geburtstag wieder in allen möglichen Talkshows schlaue Sprüche und Ratschläge abgeben, statt dass er sich schamvoll und demütig im Hintergrund hält.

    Der Autobauer Mercedes ist Opfer seiner eigenen Arroganz und Hybris geworden. Angefangen hat das mit der S-Klasse, die wegen Überbreite (!) erstmals nicht mehr auf Autozüge gepasst hat und wegen des großkotzigen Anspruches bei vielen Firmen nicht mehr als Dienstwagen zugelassen war. Dann der Elchtest, arrogante Verkäufer und technische Probleme ohne Ende, vor allem auch im Top-Segment.

    Dass der Lack ab ist, begreifen seit einigen Jahren immer mehr potentielle Kunden. Mercedes ist erst mal, aber hoffentlich nicht für immer, weg vom Fenster.

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