Gesellschaft soll bis Ende 2003 gegründet werden
KfW will Bornmann als Chef der Verbriefungsinitiative

Die staatliche Förderbank will einen Mann aus ihren eigenen Reihen mit der Führung der noch zu gründende Zweckgesellschaft zur Verbriefung von Kreditrisiken betrauen. KfW-Manager Michael Bornmann soll die Aufgabe übernehmen.

HB FRANKFURT. „Wir werden den Gesellschaftern vorschlagen, Herrn Bornmann mit der Geschäftsführung zu betreuen“, sagte eine KfW-Sprecherin am Mittwochabend. Bornmann war bis zuletzt Vorstandsmitglied der Deutschen Ausgleichsbank (DtA), die zurzeit mit der KfW verschmolzen wird. Davor war er bei der KfW als Direktor für Wirtschaftsförderung und die Geschäftspolitik der Bank zuständig.

Unter der Federführung der staatlichen Förderbank KfW haben sich 13 Banken zur so genannten True-Sale-Initiative zusammengeschlossen, um durch die Verbriefung von Kreditrisiken die Bilanzstruktur der Institute aufzubessern. Bei True-Sale-Verbriefungen werden Kredite gebündelt, an eine Zweckgesellschaft verkauft, in Wertpapiere umgewandelt und am Finanzmarkt platziert. Die Banken können so ihre Bilanzen entlasten, weil sie weniger Eigenkapital vorhalten müssten. Die Zweckgesellschaft soll bis Ende des Jahres gegründet werden.

Beteiligt an der Zweckgesellschaft sind neben der KfW auch BayernLB, Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank, Citigroup, DekaBank, DZ Bank, Eurohypo, Hypo-Vereinsbank, Helaba, HSH Nordbank und WestLB.

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