Gesellschaftsrecht
Schwarze Listen führen direkt zu den "Problem-Limiteds"

Mindestens alle 14 Tage erscheinen die schwarzen Listen des englischen Handelsregisters. Sie listen alphabetisch alle Unternehmen, die Mitarbeiter des Handelsregisters löschen. Der Grund: Schwere Verstöße gegen englisches Recht. Knapp 25 Prozent der betroffenen Limiteds sind in deutscher Hand.

Interessierte können diese Listen über das Portal www.firmenwelten.de einsehen. Wie Ilka Ennen, Geschäftsführerin von Firmenwelten erklärt, soll die Übersicht, die in Zusammenarbeit mit englischen Behörden entsteht, deutsche Limited-Besitzer informieren. Häufig wüßten sie nicht, dass ihre Limited von der Gründungsagentur nicht ordentlich verwaltet wird.

Gegen die betroffenen Gesellschafter und Geschäftsführer wird strafrechtlich ermittelt. Unabhängig davon sind Geldstrafen in Höhe von bis zu 5 000 Pfund, mehr als 7 300 Euro, die Regel. Dabei verlieren Unternehmen, die in England gelöscht sind, auch in Deutschland ihren Haftungsausschluss. Wie die britischer Behörden erklären, ist das "Limited-Chaos" auch eine Folge der Gründungen der Limiteds durch Billiganbieter in Deutschland. Was Sie bei der Gründung einer Limited beachten sollten, finden Sie hier bei absatzwirtschaft online.

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