Gleichstellung Zu wenige Frauen im Top-Management

Nach wie vor gibt es zu wenig Frauen im Top-Management. Das ist das Ergebnis mehrerer Studien. Doch trotz aller Probleme scheint Deutschland auf einem guten Weg.
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m Top-Management der 500 größten deutschen Konzerne beträgt der Frauenanteil nur 2,4 Prozent. Quelle: dapd

m Top-Management der 500 größten deutschen Konzerne beträgt der Frauenanteil nur 2,4 Prozent.

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München Trotz Fortschritten schaffen es in Deutschland nach wie vor zu wenige Frauen ins Top-Management. Einer Studie zufolge liegt die Bundesrepublik bei der Teilhabe von Frauen am Wirtschaftsleben weltweit unter den ersten zehn Staaten, dennoch gebe es noch enormen Aufholbedarf. Der Erhebung der Unternehmensberatung Booz & Company zufolge, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, rangiert Deutschland auf Platz acht. Auf vorderen Plätzen liegen etwa Schweden, Norwegen oder die Niederlande. Weltweit führend ist laut Studie Australien.

Deutschland gehöre zwar zur internationalen Spitze. „Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch eine Menge zu tun bleibt, bis die wirtschaftliche Gleichstellung der Geschlechter gelebte Realität ist“, sagte Booz-Partnerin Christine Rupp. Noch immer gebe es hierzulande zu große Unterschiede etwa in der Bezahlung, zudem gebe es noch immer viel zu wenige Frauen im Top-Management deutscher Unternehmen, wie etwa die Montag angetretene Finanzchefin des Bertelsmann-Konzerns, Judith Hartmann.

Zwar sei der Nachholbedarf hier in Ländern wie Indien oder Ägypten wesentlich größer. Doch auch hierzulande gebe es weiter erhebliche Defizite. Gut die Hälfte der Hochschulabsolventen in Deutschland seien weiblich, aber nur 31 Prozent hätten leitenden Funktionen. „Im Top-Management der 500 größten deutschen Konzerne beträgt der Frauenanteil sogar nur 2,4 Prozent“, sagte Rupp.

Laut einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie, über die das „Handelsblatt“ berichtet, seien etwa bei Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern nur 20 Prozent der Chefs weiblich. Bei Firmen mit mehr als 100 Beschäftigten seien es nur 8 Prozent - und das obwohl es kaum mehr Unterschiede bei Ausbildung und beruflicher Qualifikation zwischen den Geschlechtern gebe, heißt es in dem Papier der Beratungsfirma Ramboll Management Consulting.

Der Untersuchung zufolge setzten Unternehmerinnen oftmals andere Prioritäten, etwa die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben. „Über die rein wirtschaftliche Orientierung hinaus ist es Inhaberinnen oft wichtig, mit ihrer Tätigkeit auch einen sozialen Beitrag zu leisten“, heißt es in der Studie. „Ihre Unternehmen wachsen tendenziell langsamer als männergeführte Unternehmen, haben aber auch geringe Insolvenzquoten“, heißt es in der Studie.

Laut Booz & Company hat die ungleiche Verteilung der Geschlechter im Erwerbsleben Folgen für die Leitungsfähigkeit der Volkswirtschaft. Wäre das Verhältnis zwischen Männern und Frauen ausgeglichen, könnte alleine die deutsche Wirtschaftsleistung um satte 4 Prozent steigen. Die Politik müsse die Voraussetzungen dafür schaffen, „dass Frauen ihr volles ökonomisches Potenzial ausschöpfen und damit auch die Weltwirtschaft substanziell voranbringen können“, sagte Rupp.

  • dpa
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8 Kommentare zu "Gleichstellung : Weiterhin zu wenige Frauen im Top-Management"

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  • "....und das Krampfhennen-Gezeter...." - LAAACHHCCHHH... Wenn es nicht so wäre wie beschrieben, wäre es ein schlecht inszeniertes Komödiantenstadel. Das aktuelle Beispiel des Bloggers, dessen Marketingtussi just NACH der Probezeit schwanger wird, zeigt vieles, sagt beinahe alles. Es ist ein Abfärber früherer Ehetrennungspraktiken, bis 2008 ein juristischer Riegel zum wirtschaftlichen Schutz der Männer vom Gesetzgeber eingebaut wurde. Jetzt geht es nicht mehr so einfach, Kinder quasi zu besitzen oder Kreditkarten zu räumen. - Ein weiteres Beispiel aus jüngster Zeit, politisch in Berlin anzusiedeln: die zwischenzeitlich längst verflossene Wirtschaftssenatorin Berlins hat dieser Wochen ihren Job hingeworfen nachdem sie...jetzt kommt es...nachdem sie über alle KollegenInnen-Köpfe HINWEG ihre Pläne realisieren wollte. Hier wird die Asozialität des femininen Geschlechts politisch infantil deutlich. - KRAMPFHENNEN...ja, hier autistisch ausgeprägt.

  • Dieses permanente Feministen-Genöle nervt doch nur noch.

    Ja himmel noch mal, brauchen wir jetzt wöchentlich eine 'schon wieder neue Studie', die die völlige Überrüstung im Selbstbild der Frauen stets auf ein neues befeuert??

    ES REICHT doch mal! Dass ihr euch langsam nicht lächerlich vorkommt mit eurem ewigen Ich-bin-benachteiligt-Geplärre!Es wurde zwischenzeitlich eine offene DISKRIMINIERUNG DER MÄNNER erreicht, die absolut gesellschaftsschädlich wirkt.

    Wir haben TALENT-MANGEL in Deutschland, nahezu jede Branche sucht händeringend gutes Personal, sowieso Führung. Wer WILL, der KANN.

    Da brauchts kein Dauer-Jammer-Opfer-Stakkato mehr, sondern EIGENE AMBITION. Es stehen jedem Türen offen - und das Krampfhennen-Gezeter könnt's ihr mal in die Tonne kloppen!

  • bei meiner Firma wurde die marketing managerin gerade nach der Probezeit schwanger. Was soll man davon halten?

  • kann ich nur zustimmen kakerlakin; ich zitiere mal in
    puncto Urlaubsplanung: "nur weil dieses Muttertier ein
    paar mal geworfen hat, wir sie ständig bei der Urlaubsplanung bevorzugt" und was ich war als zuständiger Mitarbeiter (Mann) kann ich hier gar nicht benennen,da wird garantiert der Kommentar editiert.
    Die höhere soziale Kompetenz von Frauen im Berufsleben
    ist mir bis heute verborgen geblieben

  • Weiterhin zu wenig Frauen... Aus welcher Sicht? Sicher nicht aus der Sicht von Männern und höchstwahrscheinlich auch nicht aus der Sicht von untergebenen Frauen. Also wer behauptet das eigentlich, dass zu wenig Frauen im Management sind? Bei einer Volksabstimmung würden sich wahrscheinlich nur sehr Wenige mehr Frauen in Führungspositionen wünschen.

    Siehe Kommentar Kakerlakin. 100 % Zustimmung

  • Dagmar "us Kiel" scheint ein Feuerwehrturm in Form einer leuchtenden Ausnahme zu sein. - • Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich sagen, dass GERADE berufstätige Frauen und weibliche Vorgesetzte mit ihrem Perfektionswahn und Micromanagement ihr Arbeitsumfeld (Kollegen/Innen und Mitarbeiter/Innen) in die Depression treiben. Zur sozialen Kompetenz von Frauen: Hinzu kommen permanente Machtkämpfe, Intrigen, Hysterie, Zickenalarm, Neid, Missgunst und eine ausgeprägte Stutenbissigkeit, angetrieben von Komplexen und Selbstmitleid. Gerade Frauen tun sich nach meiner Wahrnehmung deutlich schwerer, die Leistung/Performance ihrer Mitarbeiter/Innen bzw. Kollegen/Innen kollegial anzuerkennen. Soviel zum Thema "arme, leidgeplagte und depressive Frauen", die von den "bösen Männern" permanent geknechtet und unterdrückt werden. Vielleicht wäre das mal ein Story bei HB wert...

  • Gleichstellung : ich würde sagen, daß es immer noch zu wenig Männer gibt, die Babys bekommen....Und zu wenig Kinder, die in der Politik mitmischen....Und zu wenig Rentner, die Forschung betreiben.....Was für ein Schmarn !
    Wen man sonst nichts zu tun hat, kann man auch wieder das Thema Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen aufgreifen !

  • „Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch eine Menge zu tun bleibt, bis die wirtschaftliche Gleichstellung der Geschlechter gelebte Realität ist“

    Himmel noch einmal, haben wir keine anderen Probleme? Und ob mehr Frauen im Vorstand wirklich die Lösung sind? Wenn ich da auf Merkel, von der Leyen, Kristina Schröder, Fatima Roth, Renate Künast usw. schaue, glaube ich nicht daran.

    Gleicher Lohn für gleiche Arbeit okay, aber die Quotenfrau?

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