Globalisierung Rumänen sind anders, Inder auch

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Schon vor den Eingangstüren grüßt eine lebensgroße Nachbildung der Milka-Kuh. Das Rindvieh in Lila steht nicht ohne Grund auf dem Asphalt, denn die Schokoladen-Marke gehört zum Nahrungsmittel-Multi Kraft, der hier ebenfalls seine Büros hat.

„We love Milka“ steht auf mit Hand beschriebenen Zetteln an den Fenstern des Blocks gegenüber. Es ist der Dank der Mitarbeiter des amerikanischen IT-Riesen Hewlett-Packard (HP) an die Beschäftigten von Kraft für eine Ladung Schokolade, die sie neulich geschickt haben. HP betreibt in Bukarest Call-Center und hat hier Verwaltungsfunktionen für ganz Europa angesiedelt. So wie Infineon, Kraft und HP kommen immer mehr Konzerne.

Die Tage, in denen niedrige Löhne die Regel waren und hoch qualifizierte Experten in Hülle und Fülle zur Verfügung standen, sind angesichts der vielen Neuansiedlungen internationaler Unternehmen längst vorbei. Trotzdem, sagt Infineon-Mann Simonis, „ist es das Paradies“; zumindest im Vergleich zu Indien. In drei Jahren hat der Mann in der indischen IT-Metropole Bangalore 600 Leute an Bord geholt, um Software zu entwickeln. Es war ein hartes Stück Arbeit, denn die Inder waren so ganz anders als alle Mitarbeiter, die Simonis je hatte: „Ich musste denen jeden Tag aufs Neue sagen, was sie zu tun haben. Und jeden Abend musste ich kontrollieren, was sie gemacht haben.“

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