Growth Excellence Award
Die besten Zutaten fürs Wachstum

Wie unterscheiden sich Unternehmen in ihrem Wachstum – und was zeichnet die Erfolgreichen besonders aus? Die Studie zum „Growth Excellence Award“ vom Handelsblatt und A.T. Kearnsey nahm die Besten und Schlechtesten unter die Lupe und kürten in verschiedenen Rubriken die Sieger.

DÜSSELDORF. 37 Prozent Umsatzwachstum, 59 Prozent Gewinnzuwachs und ein fast verdoppelter Aktienkurs: Diese imposanten Zahlen erreichte der norwegische Konzern Aker Kvaerner im vorigen Geschäftsjahr. Schon in den Jahren davor hatte der Hersteller von Bohrplattformen, Raffinerieanlagen und Nukleartechnik kräftig zugelegt.

Damit hat er nicht nur seine Besitzer erfreut: Aker Kvaerner wird beim Wachstumswettbewerb von Handelsblatt und A.T. Kearney Dienstagabend in München ausgezeichnet – als bester "Value Grower“. Der Konzern hat beim Umsatzwachstum und bei der Wertsteigerung seine Konkurrenten weit hinter sich gelassen.

136 Firmen haben am "Growth Excellence Survey 2007“ teilgenommen und Einblick in ihre Wachstumsstrategie gegeben. Aus dem Zahlenwerk ermittelte A.T. Kearney, wie sie sich im Branchenvergleich entwickelt haben. Neben Aker Kvaerner wird die deutsche Entsorgungs- und Logistikgruppe Rethmann als "Best External Grower“ ausgezeichnet. In der Kategorie "Best Organic Grower“ siegte das portugiesische Unternehmen Martifer.

In dem Survey erläuterten die Unternehmen anhand standardisierter Fragen, auf welche Art sie wachsen und was dabei Treiber und Bremsen sind (siehe Grafik). Die A.T.-Kearney-Experten haben anhand der Antworten die Gruppe der zehn wachstumsstärksten und der zehn wachstumsschwächsten Firmen verglichen.

Ergebnis: "Zwischen beiden Gruppen zeigen sich sehr deutliche Unterschiede in den Wachstumsstrategien“, resümiert Fritz Kröger, Vice President bei A.T. Kearney. Schon die Performance in den vorigen drei Jahren klafft weit auseinander: Beim Umsatzwachstum lagen die zehn besten Firmen um 65 Prozent über dem Schnitt ihrer jeweiligen Branche. Die zehn schwächsten Firmen lagen um 20 Prozent darunter. Noch deutlicher sind die Unterschiede bei der Wertentwicklung.

Was aber machen die starken Unternehmen anders und besser? Die strategischen Unterschiede fangen bei den grundsätzlichen Wachstumszielen an, wie die Studie zeigt. Die Top-Performer folgen viel stärker einer langfristigen, eigenen Vision und lassen sich – anders als die Firmen mit schwachem Wachstum – nicht von Wettbewerbern treiben.

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