Haftung bei Schäden durch Fastnachtstreiben: Wenn der Kamelle-Wurf ins Auge geht

Haftung bei Schäden durch Fastnachtstreiben
Wenn der Kamelle-Wurf ins Auge geht

Deutschlands Versicherer mahnen die Narren, sich rechtzeitig vor Beginn der "tollen Tage" gegen mögliche Sach- und Personenschäden abzusichern. Nach Angaben des Gesamtverbandes der deutschen Versicherer (GDV) gelten folgende Bestimmungen:

HB FRANKFURT/BERLIN. Ausrichter eines Fastnachtsumzuges können sich mit einer Veranstalter-Haftpflichtversicherung absichern. Die Mitglieder des Festkomitees sind damit versichert. Auch Schäden, die durch Werfen von vorher genehmigten kleinen Gegenständen - etwa Bonbons - entstehen, sind abgedeckt.

Karnevalsgesellschaften sollten sich mit einer Gruppenunfall- und Vereins-Haftpflichtversicherung absichern. Die einzelnen Zugteilnehmer sind damit gegen Schäden versichert, die bei "üblichen" Karnevalsumzügen entstehen können.

Am Zug teilnehmende Reiter haben in der Regel eine Tierhalter- Haftpflichtversicherung. Sie zahlt, wenn das Pferd plötzlich ausschlägt und jemanden verletzt. Der Veranstalter muss allerdings dafür sorgen, dass nur "umzugsgeeignete" Pferde eingesetzt werden.

Zuschauer des närrischen Treibens haften für Schäden, die sie verursachen. Bei Schadenersatzansprüchen kommt hier die Privat- Haftpflichtversicherung auf.

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