Handy-Zulieferer
Sienkiewicz ist neuer Chef von Balda

Dirk Eichelberger ist völlig überraschend nicht mehr Chef von Balda. Dabei schien es zuletzt so, dass der angeschlagene Handy-Zulieferer zuletzt auf dem Weg der Besserung sei. An seine Stelle tritt Michael Sienkiewicz. Der 56-Jährige kennt Balda gut, war er doch früher im Aufsichtsrat tätig.

HB BAD OEYNHAUSEN. Die Wahl des Unternehmensberaters spiegelt „den Wunsch aus dem Großaktionärskreis nach einem klaren Schnitt mit der alten Balda“ wider, sagte ein Balda-Sprecher. Sienkiewicz verfüge über langjährige Erfahrung in der Führung von Unternehmen, die Hightech-Elektronikprodukte fertigen. Er war bis zum 3. Juli 2009 Mitglied im Aufsichtsrat und folgt auf Dirk Eichelberger als CEO. Dem Vorstand gehört als Finanzchef außerdem Rainer Mohr an.

Nach Jahren, in denen ausschließlich Verluste geschrieben wurden, fährt das geschrumpfte Unternehmen derzeit einen Konsolidierungskurs. Das erste Quartal deutete auf eine mögliche Trendwende hin, als Balda einschließlich der aufgegebenen Geschäftsbereiche einen Nettogewinn von fünf Mio. Euro verbuchen konnte.

Dabei sank der Umsatz - bei einer reduzierten Beteiligung am chinesischen Touchscreen-Hersteller TPK - auf 27,9 Mio. Euro (2008: 34,9 Mio.). Im vorigen Jahr hatte der Gesamtkonzern einen Fehlbetrag von 49,5 Mio. Euro ausgewiesen. Balda beschäftigt etwa 4800 Menschen (Stand: Anfang Mai).

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