Harald Wester
Der erfolgreichste Teutone im Fiat-Konzern

Harald Wester macht als einer der wenigen deutschen Manager bei Fiat Karriere – Jetzt steuert er die Luxusmarke Maserati

MAILAND. Ob 50 oder 520 PS. Ob Vier- oder Zwölfzylinder. Ob 10 000 oder 380 000 Euro. Das interessiert Harald Wester wenig. Hauptsache, er kann neue Autos entwickeln, egal für welche Märkte und Kunden. Der 55-jährige Rheinländer ist so etwas wie die Allzweckwaffe für den Fiat-Konzern.

Jetzt übernimmt der Entwicklungschef des Turiner Autoherstellers zusätzlich den Chefposten von Maserati, die neben Ferrari zu den Luxusmarken von Fiat gehört. Er ist zwar der sechste Maserati-Chef in sieben Jahren. Aber Harald Wester hat im Fiat-Reich schon so manchen Sturm erlebt – und vor allem überlebt.

Er war Teil der teutonischen Invasion, als er 2004 zum italienischen Krisenunter-nehmen Fiat stieß. Er gehörte zu den Deutschsprachigen, die sich der österreichische Fiat-Autochef und Ex-VW-Mann Herbert Demel nach Turin geholt hatte. Damals kamen deutschsprachige Manager wie Johann Wohlfarter von VW und Karl-Heinz Kalbfell von Rolls-Royce zu Fiat.

Mit ihrer germanischen Autokompetenz sollten sie den Konzern retten. Doch die meisten von ihnen fielen schon kurze Zeit später den Aufräumarbeiten des neuen Vorstandsvorsitzenden Sergio Marchionne zum Opfer.

Nicht Harald Wester. „Er war von Anfang an einer von ,unseren' Deutschen“, erklärt ein italienischer Fiat-Mitarbeiter, was an Wester anders ist als an den anderen Deutschen.

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