Harry Roels
RWE-Chef soll zum Rückzug gedrängt werden

RWE-Chef Harry Roels soll nach Medienberichten vorzeitig seinen Posten aufgeben. Bei einem Treffen zu Wochenbeginn wollten ihn Aufsichtsratschef Thomas Fischer und sein Nachfolger Jürgen Großmann drängen, vor Ablauf seines Vertrages Ende Januar den Weg für Großmann freizumachen.

HB FRANKFURT. Das berichteten die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und „Focus“ übereinstimmend. Roels sei aber nicht gewillt, früher zu gehen, schrieb „Focus“ weiter.

Seit dem im Frühjahr angekündigten Wechsel an der Führungsspitze halten sich in der Branche hartnäckig Spekulationen, Roels solle vorzeitig seinen Stuhl räumen, um Großmann das Feld zu überlassen.

RWE und auch Fischer haben aber mehrfach betont, dass es bei dem vereinbarten Zeitplan bleiben soll. Demnach soll Großmann im November in die Firma eintreten und im Februar die Führung des zweitgrößten deutschen Energiekonzerns übernehmen. „Dem ist nichts hinzuzufügen“, sagte ein RWE-Sprecher am Sonntag. Großmann hatte erklärt, er wolle sich vor seinem Antritt bei RWE nicht zu seinem neuen Arbeitgeber äußern.

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