Heißluftballon
Hühner in Panik

Ein Landwirt aus Niedersachsen ist mit einer Schadensersatzklage gegen den Besitzer eines Heißluftballons vor dem Landgericht Osnabrück gescheitert (5 O 2657/05).

Der Ballon war nach Aussage des Klägers im September 2004 in 25 bis 30 Meter Höhe über seinen Hühnerhof geschwebt - und nicht wie vorgeschrieben in mindestens 150 Meter Höhe. Die riesige Kugel habe die Tiere derart erschreckt, dass sie "panikartig" versuchten, in den Stall zu flüchten und zum Teil fliegend gegen die Stallwand prallten. In der Folge hätten sie "stressbedingt" rund 40 Prozent weniger Eier gelegt.

Doch die Richter konstatierten: Der Leistungseinbruch im Hühnerstall müsse andere Ursachen haben. Schließlich hätten die Hühner in den ersten fünf Tagen nach dem Vorfall wie gewohnt Eier geliefert und erst danach ihren Output deutlich zurückgefahren.

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