Henning Busch führt Asset-Management
Credit Suisse wechselt Deutschland-Chef

Nach nur einem Jahr tritt Axel Großkreutz bei der Credit Suisse Asset Management Deutschland ins zweite Glied zurück. Der bisherige Leiter wird mit sofortiger Wirkung von Henning Busch abgelöst. Der 46-jährige Busch kam im Januar als Verantwortlicher für den institutionellen Vertrieb zu Credit Suisse, leitete vorher das hiesige Geschäft von Morgan Stanley Asset Management.

FRANKFURT. Großkreutz wird künftig einige größere Kunden betreuen. Die Anlagesparte von Credit Suisse verwaltet hierzulande 13,6 Mrd. Euro. Der aktuelle Führungswechsel - bei ohnehin starker Personalfluktuation in der Vergangenheit - wird von offizieller Seite mit einer globalen Neuorganisation im Asset-Management begründet. Die deutsche Kapitalanlagegesellschaft ist Teil der Bank.

Großkreutz hatte erst vor kurzem seine Strategieziele beschrieben. Er wollte beispielsweise das Geschäft mit indexbasierten Investments, Schwellenländeranleihen, Osteuropaaktien und Nebenwerten forcieren. Zu eventuellen Änderungen unter der neuen Führung gaben Vertreter der Credit Suisse keinen Kommentar.

Die Leistungsbilanz bei den hierzulande angebotenen Publikumsfonds ist mäßig. "Sie liegt im Vergleich zu den anderen Anlagehäusern eher am unteren Ende", urteilt Christian Michel, Analyseleiter bei Feri Rating & Research. Über das institutionelle Geschäft sind keine Daten verfügbar. Brancheninformationen zufolge sieht das Bild hier etwas besser aus. Ein Experte beschreibt die Position von Credit Suisse im Verhältnis zur Konkurrenz mit den Worten: "Gutes Mittelfeld."

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