Hermann Prelle, UBS
Aufstieg in die Finanz-Elite

Es gibt nicht viele deutsche Spitenkräfte bei internationalen Investbanken. Dieser elitäre Kreis wird nun durch Hermann Prelle verstärkt: Von der Spitze der UBS in Deutschland, rückte Prelle zum Chef für Europa, Afrika und den Mittleren Osten auf. Diese Position bekleidet er jedoch nicht allein.

rob FRANKFURT. Hermann Prelle, oberster Investmentbanker der UBS in Deutschland, macht Karriere: Der 42-Jährige steigt zum Chef des Investment-Bankings von UBS für Europa, den Mittleren Osten und Afrika auf. Den Bereich führt er künftig zusammen mit Simon Warshaw (41), der ebenfalls neu ernannt wurde. Prelle zählt damit zur Elite deutschsprachiger Manager, die es schafften, in großen Investmentbanken international an die Spitze zu stoßen.

Herausragende Positionen in anderen Instituten besitzen Klaus Diederichs und Christian Meissner als Europa-Chefs im Investment-Banking bei den US-Häusern JP Morgan und Lehman Brothers. Stephan Leithner führt den Bereich Fusionen und Übernahmen (M&A) der Deutschen Bank in Europa.

Aber auch Alexander Dibelius spielt bei Goldman Sachs auf europäischer Ebene eine wichtige Rolle. Mit Hans Jörg Schüttler von Morgan Stanley und Carsten Kengeter von Goldman Sachs nehmen zudem zwei Manager Spitzenpositionen in Asien ein.

Mit seiner Ernennung erntet Prelle den Erfolg seiner guten Arbeit in den vergangenen Jahren. Seitdem er im Jahr 2000 von Credit Suisse zu UBS wechselte, hat er dort das Investment-Banking nach vorne gebracht. Aktuell halten die Schweizer Platz fünf bei M&A und Rang acht bei Aktienemissionen. Zuletzt fädelte Prelle den milliardenschweren Verkauf der Landesbank Berlin an die Sparkassen-Gruppe ein.

Seine Nachfolger in Deutschland werden Mark Pohlmann (42) und Martin Reitz (41). Reitz stieß 2001 zur UBS und verantwortete bislang das Industriekundengeschäft. Pohlmann leitet seit dem Jahr 2000 hierzulande den Bereich Equity Capital Markets.

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