Hintergrund: Milliarden-Bude Berkshire

Hintergrund
Milliarden-Bude Berkshire

Die Geschichte von Warren Buffett ist in erster Linie die seines Unternehmens Berkshire Hathaway. Doch was macht den Finanzinvestor so erfolgreich? Warum gibt es keine moralisch fragwürdigen Deals? Eine Spurensuche.
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DüsseldorfEine Heuschrecke. Streng genommen ist Warren Buffett genau das. So nennt man Finanzinvestoren hierzulande nun mal gern – seit dem Ausspruch des damaligen SPD-Frontmannes Franz Müntefering.

Doch es gibt gute Gründe, warum dieses Klischee erstrecht bei Warren Buffett nicht passt.

Der Amerikaner hat nichts gemein mit diesen „bösen“ Finanzinvestoren. Den Geldhaien, die Unternehmen kaufen, ihnen den Kaufpreis gern als Schulden aufhalsen, sie auf Rendite trimmen, im Zweifel Massenentlassungen vornehmen und nur darauf aus sind, möglichst viel Gewinn zu machen.

Warren Buffett hat zurecht einen anderen Ruf. Das zeigt die Geschichte vom Aufstieg seines Unternehmens Berkshire Hathaway.

Die Geschichte von dem genialen Kind bis hin zum reichsten Mann der Welt ist zigmal aufgeschrieben worden. Aber kaum eines der unzähligen Buffett-Bücher hat einen so großen Erfolg gehabt wie das von Robert G. Hagstrom „Warren Buffett. Sein Weg, seine Methode, seine Strategie“. Es wurde bereits über eine Million Mal verkauft und ist nun in neuer Auflage auf Deutsch erschienen. Das Buch beschreibt anschaulich, aber in knappen Worten, wie Buffett mit Berkshire Hathaway groß wurden.

 

 

Es ist die Geschichte eines äußerlich unauffälligen Mannes, den sein bodenständiger Umgang mit Menschen noch heute auszeichnet. Er wohnt immer noch in einem strotznormalen Familienhaus und liebt Eis am Stiel und Coca-Cola. Sein trockener Witz und der „schmalzige Humor“ machen ihn laut Hagstrom zu einer „einnehmenden Gestalt“. Für Buffett steht Einfachheit vor dem Komplizierten und er verehrt die Logik.

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Die Grundlage des Erfolges

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