Hintergrund
Wen die EU-Richtlinie betrifft

  • Neuregelung im Detail


    Eckpunkte des Policen-Verkaufs (Richtl. 2002/ 92/EU vom 9. 12.2002 über Versicherungsvermittlung): Jeder Vermittler von Versicherungen muss bis zum 15.1.2005 in seinem Herkunftsland in ein Register eingetragen sein. Voraussetzung sind angemessene Kenntnisse und Fertigkeiten, ein guter Leumund und eine Berufshaftpflichtversicherung. Ausnahme: Wer bereits vor September 2000 tätig war und über ausreichend Kenntnisse verfügt. Künftig müssen Vermittler umfassend über die eigene Person und ihre möglichen Leistungen informieren.
  • Betroffene


    Einfirmenvertreter:

    Die meisten der rund 400 000 selbstständigen Versicherungsvermittler in Deutschland sind so genannte Einfirmenvertreter oder Mehrfachagenten. Sie verkaufen nur die Produkte einer oder weniger Versicherungsgesellschaften. Viele dieser Vertreter arbeiten nebenberuflich. Sie erhalten bei Abschluss eines Vertrages und für die laufende Pflege des Kunden Provisionen von den Versicherungsgesellschaften. Makler: Versicherungsmakler sind unabhängig und sollten als „Sachverwalter ihrer Kunden“ - so die Rechtsprechung - aus dem gesamten Markt die besten Angebote auswählen. Auch Makler verdienen ihr Geld durch die Provision beim Abschluss eines Vertrags.



    Berater:

    Auf Honorarbasis arbeitende Versicherungsberater und Verbraucherzentralen können unabhängig informieren. Entscheidend für die Beratungsqualität ist die fachliche Qualifikation.



    Strukturvertriebe:

    Wegen aggressiver Verkaufsmethoden gerieten manche Vermittlungsgesellschaften in der Vergangenheit des öfteren in die Kritik. Der Name erklärt sich aus dem Provisionssystem der Gesellschaften. Die Mitarbeiter müssen einen Teil ihrer Einkünfte direkt an ihre Vorgesetzten abtreten. Wer in der Hierarchie (Struktur) seines Unternehmens aufgestiegen ist, kann viel Geld verdienen, ohne selbst verkaufen zu müssen.
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