Horst Dietz
Chef von „Invest in Germany“ muss gehen

Der Geschäftsführer von „Invest in Germany“, Horst Dietz, muss nach Informationen des Handelsblatts seinen Hut nehmen. Hintergrund der Personalie ist eine Beanstandung des Bundesrechnungshofs. Die Rechnungsprüfer hatten Dietz haushaltsrechtliche Verstöße im Zusammenhang mit der Einstellung von Personal vorgeworfen.

BERLIN. Das Vertragsverhältnis werde mit sofortiger Wirkung aufgelöst, bestätigten Regierungskreise. „Invest in Germany“ ist eine bundeseigene Gesellschaft, die weltweit Marketing für den Standort Deutschland betreibt und Investoren akquiriert.

Zugleich wurde Guido Peruzzo, der bislang die Eigentumsrechte des Bundes als Gesellschafter von Invest in Germany wahrnahm, mit sofortiger Wirkung von seiner Arbeit als Unterabteilungsleiter im Bundeswirtschaftsministerium freigestellt.

Finanziert wird "Invest in Germany" aus den Etats von Bundeswirtschafts- und Bundesverkehrsministerium. Das Wirtschaftsressort steuert jährlich elf Millionen Euro bei, das Verkehrsressort fünf Millionen Euro. Der Vertrag des 64-jährigen Geschäftsführers Dietz wäre in etwa einem Jahr ausgelaufen.

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