Hubertus Heil
Hubertus Heil: Ein Generalsekretär im Juso-Alter

Die Hälfte seines Lebens verbrachte Hubertus „Hubi“ Heil in der SPD. Der Niedersachse, der an diesem Donnerstag seinen 33. Geburtstag feiert, trat bereits mit 16 Jahren den Jusos bei.

HB BERLIN. Dem Juso-Höchstalter von 35 Jahren noch nicht entwachsen, soll der gebürtige Hildesheimer nun den zweitwichtigsten Posten in der SPD übernehmen. Der Politikwissenschaftler und Soziologe sitzt seit 1998 für den Wahlkreis Gifhorn/Peine im Bundestag und verteidigte sein Direktmandat bei der Bundestagswahl im September mit 51,1 Prozent.

Das persönliche Motto des SPD-Parteiratsmitglieds lautet: „Möglichst sagen, was man tut, und tun, was man sagt!“ Dieser Devise folgte der Hobby-Koch auch am vergangenen Wochenende. Er sorgte als treibende Kraft für eine gemeinsame Strategie von SPD-„Netzwerkern“ und SPD-Linken, um die 35-jährige Parteilinke Andrea Nahles am Montag gegen Kajo Wasserhövel bei der Nominierung des Generalsekretärs im Parteivorstand durchzusetzen und damit letztlich SPD-Chef Franz Müntefering zu Fall zu bringen. Heil ist Sprecher der Netzwerker, die als Pragmatiker gelten.

Im Bundestag arbeitet er als Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie mit. Die Bildung der großen Koalition ist für den Sozialdemokraten die logische Konsequenz des Wahlergebnisses vom 18. September. „Ein Scheitern der großen Koalition würde die Vertrauenskrise der Politik allgemein verschärfen und die politischen Ränder stärken.“

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