Im Kurzporträt: Jürgen Geißinger
Schaeffler-Chef gilt als knallharter Kostensparer

Jürgen Geißinger (48) ist als Vorsitzender der Geschäftsleitung der starke Mann bei der Schaeffler-Gruppe in Herzogenaurach. Eigentümerin Maria-Elisabeth Schaeffler hatte den Schwaben 1998 nach Franken geholt. Unter Geißingers Führung hat sich der Konzernumsatz seitdem mehr als verdreifacht.

dpa HERZOGENAURACH. Sein bisher größter Coup gelang ihm 2001 mit der feindlichen Übernahme des Schweinfurter Wälzlagerherstellers FAG Kugelfischer nach mehrwöchigem Machtkampf. Geißinger gilt als Gegner von Gewerkschaften und Tarifbindung und ist als knallharter Verhandler gefürchtet, der wegen des starken Wettbewerbsdrucks ständig auf Kostensenkungen drängt.

Geißinger, der aus Schwäbisch Gmünd stammt, studierte zunächst Maschinenbauwesen an der Universität Stuttgart. Seine Industrielaufbahn begann er 1991 bei der Heidelberger Druckmaschinen AG. 1992 ging er zum US-Autozulieferer ITT Automotive nach Auburn Hills (Michigan/USA) und kletterte rasch die Karriereleiter empor.

1997 wurde er Vorsitzender der Geschäftsführung von ITT Industries Europe und übernahm die weltweite Verantwortung für den Geschäftsbereich Bremsen und Fahrwerktechnik. Geißinger ist Vizepräsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) und steht der Herstellergruppe "Teile und Zubehör" vor.

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