Im Überblick
Modelle der Mitarbeiterbeteiligung

Es gibt drei Arten der Kapitalbeteiligung von Mitarbeitern: Beteiligung am Fremdkapital durch Darlehen, Beteiligung am Eigenkapital in Form von GmbH-Anteilen oder Aktien und Mischformen wie stille Beteiligungen und Genussrechte.

HB DÜSSELDORF. Es gibt drei Arten der Kapitalbeteiligung von Mitarbeitern: Beteiligung am Fremdkapital durch Darlehen, Beteiligung am Eigenkapital in Form von GmbH-Anteilen oder Aktien und Mischformen wie stille Beteiligungen und Genussrechte.



Darlehen:
Geld von Mitarbeitern fließt als Darlehen ans Unternehmen und wird von dem verzinst. Es ist reines Fremdkapital und muss gegen Insolvenz abgesichert werden. Die Mitarbeiter bekommen kein Mitspracherecht.



Stille Beteiligungen:
Mitarbeiter übernehmen Anteile an der Firma mit Gewinn- und möglicherweise Verlustbeteiligung, die aber meist auf die Einlage begrenzt ist. Sie bekommen gegenüber der Geschäftsführung Info- und Kontrollrechte, aber keine Mitentscheidungsrechte. Diese Art muss nicht gegen Insolvenz abgesichert werden. Wenn das Kapital an Gewinn und Verlust beteiligt ist und mindestens sechs Jahre im Unternehmen verbleibt, kann es als Eigenkapital angerechnet werden.

Genussrechte:
sind den stillen Beteiligungen sehr ähnlich, allerdings gibt es hierbei keine Info- und Kontrollrechte.

Belegschaftsaktien:
Die Mitarbeiter sind direkt über die Kursschwankungen an Erfolg und Misserfolg beteiligt, bei nicht börsennotierten AGs wird der Wert durch Prüfer regelmäßig festgestellt.

GmbH-Anteile:
Dies ist die weitreichendste Beteiligungsform, denn die Mitarbeiter sind dann Gesellschafter mit allen Rechten und Pflichten.

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