Im Unternehmen oder außerhalb: Wer seine Entscheidungen vorher auf den Prüfstand stellt, hat eine höhere Trefferquote
Im Erfolgsteam hilft man sich gegenseitig

Nein, ein Erfolgsteam ist weder ein Kaffeekränzchen noch ein Stammtisch“, bekräftigt Ulrike Bergmann, Unternehmensberaterin aus München. Ein Erfolgsteam ist eine besondere Art gegenseitiger Förderung und kommt – wie so vieles – aus den USA.

Der Begriff steht für eine Gruppe, die sich regelmäßig trifft – innerhalb von Unternehmen oder auf privater Basis. Ziel ist es, sich unter Einhaltung bestimmter Regeln gegenseitig zu helfen, Probleme zu lösen und Ziele zu erreichen. Die Mittel sind Erfahrungsaustausch und Analyse und Beratung bis hin zur coachingähnlichen Betreuung.

Durch ein striktes Gruppenmanagement wird sichergestellt, dass Aufwand und Ertrag in einem optimalen Verhältnis zueinander stehen: Jedes Treffen hat drei Teile. In der Einstiegsphase erläutert jedes Mitglied in höchstens fünf Minuten, welche Schritte es seit dem letzten Treffen unternommen hat, um seinem Ziel näher zu kommen. Das ist für die Zuhörer interessant, weil sie so unterschiedliche Strategien und Ideen kennen lernen.

In der folgenden Phase holt sich jeder Anregungen, Ideen und Rat, um seinem Ziel näher zu kommen. Dabei können Kontakte vermittelt, Einschätzungen gegeben, ein Probedurchlauf organisiert oder eine Strategie entwickelt werden. Zeit: 15 Minuten pro Mitglied.

Die Ausstiegsphase dauert wieder höchstens fünf Minuten pro Person. Hier hält jeder fest, was er bis zum nächsten Treffen gemacht haben möchte. Im Prinzip geht er also eine Art Selbstverpflichtung ein. Diese Hausaufgabe soll vom Protokollanten festgehalten werden, damit beim nächsten Treffen überprüft werden kann, wer sich weiter entwickelt hat.

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