Immobilienfonds
Gericht schützt Anleger vor Bankenzugriff

Das Landgericht Berlin hat zwei günstige Urteile für Anleger gefällt, die in unrentable Immobilien investiert haben (52 T 70/06 und 84 T 108/06).

Eine Bank hatte einem geschlossenen Fonds, der Berliner Sozialwohnungen gekauft hatte, den Kredit gekündigt. Das ausstehende Geld wollten die Banker bei den Anlegern eintreiben. Der Fonds sei eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), damit müssten Anleger mit ihrem Privatvermögen für Schulden einstehen.

So einfach sei das nicht, hielten die Richter dagegen. Es bestünden Zweifel an der persönlichen Haftung - bevor die nicht ausgeräumt seien, sei die Vollstreckung tabu. Der Bundesgerichtshof ist in solchen Fällen zunehmend streng und bejaht etwa Nachzahlungspflichten der Anleger an die Fondsgesellschaft nur, wenn der Gesellschaftsvertrag eine Obergrenze nennt.

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