Immobilienvermittlung
Anspruch auf Maklerprovision kann verjähren

Für Nachweis und Vermittlung kann ein Makler üblicherweise eine ortsübliche Maklerprovision verlangen. Doch dieser Anspruch währt nicht unbegrenzt lange: Schickt ein Makler einem Interessenten ein Exposé zu und dieser mietet die Immobilie erst 19 Monate später zu einem günstigeren Preis von einem anderen Makler, so hat ersterer unter Umständen keinen Provisionsanspruch mehr. So urteilte jedenfalls der Bundesgerichtshof (BGH; Az.: III ZR 379/04).

HB NÜRNBERG. Zumindest dann nicht, wenn der Makler nicht beweisen kann, dass seine Bemühungen ursächlich für den Abschluss des Mietvertrags waren. Der BGH gab in dem Urteil als Richtschnur vor: Findet der Vertragsabschluss erst ein Jahr oder später nach den Vermittlungsbemühungen statt, muss der Makler den ursächlichen Zusammenhang zwischen seiner Arbeit und dem Vertragsabschluss beweisen.

Im konkreten Fall schickte ein Makler einem Interessenten ein Exposé zu. Die Immobilie war diesem aber zu teuer. 19 Monate später mietete der Interessent die Immobilie dann doch an: zu einem günstigeren Preis und über einen anderen Makler. Dennoch wollte der zuerst nachweisende Makler seine Provision. Doch diesem Anliegen folgte der BGH nicht. Nur wenn zwischen Maklernachweis und Vertragsabschluss weniger als ein Jahr vergeht, ergebe sich der Ursachenzusammenhang von selbst.

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