Import von Fachkräften aus der EU nimmt zu
Suche Spezialisten, gerne Ausländer ...

Der deutsche Arbeitsmarkt für Fachkräfte gleicht derzeit einer Drehtür: Während immer mehr gut ausgebildete deutsche Arbeitnehmer der Bundesrepublik den Rücken kehren, wandern zunehmend hoch qualifizierte Fachkräfte vor allem aus Mittel- und Osteuropa ein.

GARMISCH. Doch wegen des weiterhin bestehenden grundsätzlichen Anwerbestopps müssen die Unternehmen hier zu Lande oft erst einmal die Hürden des Zuwanderungsgesetzes nehmen, sobald sie eine Fachkraft gefunden haben. "Einfach Vertrag unterschreiben und fertig, geht nicht", warnen Rechtsexperten.

Auf die Details kommt es an. Durch das neue Zuwanderungsgesetz wurde zwar die Beschäftigung von EU-Staatsangehörigen erleichtert. "Unionsbürger bedürfen nunmehr für die Einreise nach Deutschland keines Visums und für den Aufenthalt keines Aufenthaltstitels, es besteht lediglich eine Meldepflicht bei den Meldebehörden", erläutert Anwalt Heiko Langer aus der Wirtschaftskanzlei Lovells. "Die Einreise berechtigt auch automatisch zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit."

Rechtliche Probleme bereiten jedoch die Angehörigen der mittel- und osteuropäischen Staaten, die der EU am 1. Mai 2004 beigetreten sind. Für Estland, Lettland, Littauen, Ungarn, Polen, Slowenien, Tschechien und die Slowakei hat Deutschland von seinem Recht Gebrauch gemacht, den Zugang zum Arbeitsmarkt zu beschränken.

Dies gilt für eine Übergangsperiode von maximal sieben Jahren, also noch bis zum 30. April 2011. Konsequenz: "Deren Staatsangehörige dürfen während der Übergangsperiode eine Beschäftigung in Deutschland nur ausüben, sofern ihnen von der Bundesagentur für Arbeit hierfür eine Genehmigung erteilt wird", sagt Langer.

Im Übrigen bleibt die ungenehmigte Erwerbstätigkeit von Nicht-EU-Bürgern illegal und ist mit hohen Bußgeldern belegt.

Seite 1:

Suche Spezialisten, gerne Ausländer ...

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%