Industrie
„Preis Soziale Marktwirtschaft“ geht erstmals an Unternehmerin

Die Unternehmerin Sybill Storz aus dem baden-württembergischen Tuttlingen hat den „Preis Soziale Marktwirtschaft“ der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Unternehmerin Sybill Storz aus dem baden-württembergischen Tuttlingen hat den „Preis Soziale Marktwirtschaft“ der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten.

Die Geschäftsführerin der Firma Karl Storz für endoskopische Geräte nahm die Auszeichnung in der Frankfurter Paulskirche entgegen. Sie ist die erste Frau, die die Auszeichnung erhält. „Frau Storz entwickelte das väterliche Traditionsunternehmen zum Weltmarktführer für technische Geräte der Endoskopie“, hieß es in der Begründung der Jury. Ihr Führungsstil sei innovativ und werteorientiert. Zudem engagiere sie sich vorbildlich für sozial Schwache.

Storz leitet seit 1996 das Unternehmen, das heute über 3 800 Mitarbeiter hat. „Nur wenn erfolgreich gewirtschaftet wird, stehen Mittel für Soziales zur Verfügung“, sagte Storz. Diese Mittel seien jedoch begrenzt.

„Innovationsfähigkeit ist in einer wissensbasierten Wirtschaft die Grundlage für Wachstum und Beschäftigung“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) in ihrer Ansprache. Nur mit erfolgreicher Forschung und Entwicklung könnten Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden. Mit dem nicht dotierten Preis der CDU- nahen Stiftung werden seit 2002 Persönlichkeiten ausgezeichnet, die herausragende Leistungen im „Geiste der sozialen Marktwirtschaft“ erbringen.

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