Informationen strukturieren und zu Wissen aufbereiten
Wissensmanagement-Tool zur Gewinnung von personalisiertem Wissen

Der Mensch kann Informationen nur in begrenztem Umfang aufnehmen und diese in für ihn wichtiges Wissen umwandeln. Maschinen sollen ihm dabei helfen, indem sie die Informationen nach den jeweiligen persönlichen Vorgaben in wenigen Augenblicken sichten und auswerten.

NEUSTADT. Um Wissen in EDV-Systemen speichern zu können, müssen zunächst Informationen durch die menschliche Lernfähigkeit in Wissen umgewandelt werden. Dieses Wissen in den Griff zu bekommen, es „zu managen“, verursacht ungeheure Kosten: „Das IDC (International Data Corperation/USA) behauptet, dass derzeit durch nicht oder mangelhaftes Wissensmanagement allein bei den Top 500 US-Unternehmen jährlich 12 Milliarden Dollar verloren gehen und für die Wiederbeschaffung von bereits vorhandenem Wissen aufgewandt werden müssen. Wir gehen davon aus, dass dieser Markt wesentlich größer ist“, meint Gert J. Reinhardt, Vorstandsvorsitzender der SER Systeme AG, Neustadt/Wied.

50 bis 100 Seiten pro Tag können verarbeitet werden

Das Internet bietet zwar unendliche Mengen von Informationen, angesichts mangelnder Zeit und begrenztem Aufnahmevermögen scheint es jedoch unmöglich, an relevantes Wissen zu kommen. Der Mensch ist nicht in der Lage, mehr als 50 bis 100 Seiten Informationen pro Tag lesend aufzunehmen. Um das Wissen tatsächlich zu vermehren, also es gezielt zu beschaffen und zu verbreiten, müssen Maschinen dem Menschen diese Arbeit abnehmen. Das heißt, sie müssen für den Menschen jeweils individuell lesend verstehen können und damit seine Kapazität der Informationsaufnahme und des Verstehens dramatisch erhöhen. Portale bieten zwar einen Zugang zu beliebig vielen Informationen, die dem User personalisiert und themenorientiert zusammengestellt werden. Allerdings ist der Einfluss des Nutzers auf die Zusammenstellung der Themen relativ gering und sein Verfassungsvermögen aus oben genannten Gründen begrenzt.

Wissen generieren auf Basis neuronaler Netze

Das Wissensmanagement-Tool SERbrainware der SER Systeme AG holt den User dort ab, wo die Portale ihn stehen lassen. Das Tool ist eine Softwaremaschine, die auf der Technologie der neuronalen Netze basiert und daher für jedes einzelne Anwendungsgebiet trainierbar ist. Die Maschine lernt, wie sich ein Mensch beim Informationseingang, bei der -verarbeitung und beim -Transportprozess verhält. Im Falle eines Wiederholens dieser Aktionen stellt die Maschine fest, nach welchen Klassen/Strukturbildungen/Musterbildungen der Mensch verfährt. Sofern der Nutzer es wünscht, kann die Maschine alle wiederholt auftretenden Verfahren, Informationsverarbeitungen und Informationsdistributionen automatisch nachvollziehen. Das Tool ist deshalb in der Lage, für den Anwender rund 5 000 Seiten pro Sekunden zu lesen und deren Inhalt individuell zu analysieren. Für die jeweilige Auswahl werden zeitnah adäquate Informationen geliefert, wobei für den User wichtige von unwichtigen Informationen getrennt und nur relevante Erkenntnisse bereit gestellt werden.

Dies geschieht durch die Kombination der Klassifikation, das heißt, der Einordnung eines bestehenden Schriftstücks in einen Kontext, und durch inhaltliche Retrieval, das heißt der Ermittlung ähnlicher Inhalte zum präsentierten Dokument. Auf diese Weise kann man Wissen erschließen, das jenseits der Aufnahmekapazität des Anwenders liegt. Das Programm lässt sich in der Windows- und Web-Umgebung einsetzen, sowohl in Gebrauch von Standardsoftware als auch im Gebrauch von Individualsoftware.

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