Inhalt der Werbeaussage entsprecht nicht der Wirklichkeit: Gericht untersagt Werbung der Deutschen Telekom

Inhalt der Werbeaussage entsprecht nicht der Wirklichkeit
Gericht untersagt Werbung der Deutschen Telekom

Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat der Deutschen Telekom die Werbung mit dem Versprechen von 300 Freiminuten für die Bestellung bestimmter Produkte untersagt.

HB HAMM. Nach einem am Mittwoch bekannt gewordenen OLG-Urteil ist die Werbung irreführend (Az.: 4 U 175/04). Für die versprochenen Freiminuten gebe es aber nur eine Rechnungsgutschrift von fünf Euro, die lediglich unter besonderen Bedingungen einen Zeitraum von 300 Minuten beim Telefonieren ermögliche.

Der Inhalt der Werbeaussage entspreche nicht der Wirklichkeit, begründete der Wettbewerbssenat des OLG. Das Versprechen der 300 Freiminuten für die Teilnahme an "Rechnung Online" sei so zu verstehen, dass die Freiminuten für Gespräche im deutschen Festnetz der Telekom zu nutzen seien. Tatsächlich jedoch seien mit dem Guthaben nur außerhalb üblicher Geschäftszeiten im Orts- und Nahbereich 300 Gesprächsminuten möglich. Unter normalen Tarif- Bedingungen erlaube die Gutschrift jedoch nur ein kostenloses Telefonieren von teils weniger als 45 Minuten.

Das OLG gab damit der Berufung eines Mitbewerbers der Telekom gegen ein Urteil des Landgerichts Dortmund recht.

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