Insolvenz
Chef von Märklins Ungarn-Tochter entlassen

Karlheinz Menrad, der Geschäftsführer der ungarischen Tochter von Märklin, ist entlassen worden. Dies bestätigte das Büro des Insolvenzverwalters Michael Pluta.

DÜSSELDORF. Zu den Gründen nahm Pluta keine Stellung. Menrad hatte allerdings kurz vor der Insolvenz des Modellbahnherstellers mehr als 100.000 Euro an die Märklin-Dachgesellschaft Adler Toy überweisen lassen, wo er ebenfalls Geschäftsführer war. Menrad war für eine Erklärung nicht zu erreichen.

Neben ihm musste auch Hans Reyher gehen, der die Finanzbuchhaltung in Göppingen leitete. Reyher gab gegenüber dem Handelsblatt an, er habe ein reines Gewissen und werde gegen die Kündigung klagen. Sowohl Reyher als auch Menrad waren seit Jahrzehnten bei Märklin angestellt.

Sönke Iwersen
Sönke Iwersen
Handelsblatt / Leiter Investigative Recherche
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