Internationale Großkonzerne sind Schrittmacher bei der Entwicklung von E-Learning-Anwendungen
Manager lernen über große Distanzen

Gute Konzepte für komplexe E-Learning-Anwendungen zu entwickeln, ist keineswegs trivial. Viele Klein- und Mittelbetriebe können sich die mit komplexen Anwendungen verbundenen Investitionen nicht leisten.

Längst hat das elektronische Lernen die Zeiten der Lern-CD-ROMs überwunden, die nichts anderes waren als Adaptionen von Fachbüchern. Inzwischen haben sich komplexe Lernplattformen etabliert, die mit vernetzten Rechnern, Lern-Communities, Datenbank-Anbindungen und Live-Satellitenübertragungen beinahe alle didaktischen Formen des Präsenzunterrichts nachbilden.

Schwierig sei jedoch weiterhin "der Kampf zwischen den Technologen und den Pädagogen", sagt Peter Littig vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Zur Zeit, bekennt der studierte Mathematiker und Pädagogische Leiter der Dekra-Akademie in Stuttgart, dominierten maßgeschneiderte Anwendungen, die vor allem von international operierenden Unternehmen erstellt werden. Sie seien Schrittmacher im E-Learning, denn viele Klein- und Mittelbetriebe könnten sich die mit komplexen Anwendungen verbundenen Investitionen nicht leisten.

Gleichzeitig aber profitiert das E-Learning auch von schmaler werdenden Weiterbildungsbudgets, denn Präsenzschulungen sind - gerade bei international verstreuten Belegschaften - im Zweifel das teurere Instrument. Ohnehin ist für weltweit operierende Unternehmen das Thema Weiterbildung immer ein Wettlauf mit der Zeit: Bis ein Lehrbuch gedruckt oder ein Seminar vorbereitet sind, hat sich mancher Inhalt überlebt.

In internationalen Großkonzernen von Allianz bis Volkswagen entstehen daher immer mehr virtuelle Klassenzimmer. Neue Inhalte können so an Manager, Ingenieure, IT-Spezialisten oder Controller schon mit wenigen Mausclicks tagesaktuell über die ganze Welt gestreut werden.

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