Internetdienstleister
Andreas Albath verlässt Chefsessel bei Telegate

Chefwechsel bei Telegate: Der langjährige Vorstandschef Andreas Albath tritt zurück. Der Grund sei nach Unternehmensangaben unterschiedliche Auffassungen über die strategische Entwicklung.
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Überraschend wirft der langjährige Vorstandschef Andreas Albath das Handtuch beim Internetdienstleister Telegate. Grund sind unterschiedliche Auffassungen über die strategische Entwicklung der Gesellschaft. Das teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Insider machten den Manager auch für den seit Jahren stagnierenden Aktienkurs verantwortlich. Albath, ein Urgestein der Branche, baute die früheren reinen Telefonauskunft zum digitalen Onlinevermarkter für den Mittelstand um. Der 53jährige Jurist leitete neun Jahre das Unternehmen im oberbayerischen Planegg. Telegate erzielt ezuletzt einen Umsatz von 125 Millionen Euro bei einem Ebitda von 23 Millionen Euro.

Die Ablösung von Albath erfolgte offenbar abrupt. Denn einen Nachfolger gibt es nicht. Ein Unternehmenssprecher bestätigte aber, dass die Suche bereits intensiv laufe.

Hans-Peter Siebenhaar ist Handelsblatt-Korrespondent in Wien und ist Autor der Kolumne „Medienkommissar“.
Hans-Peter Siebenhaar
Handelsblatt / Korrespondent für Österreich und Südosteuropa

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