Interview mit Jesse Eisenberg
„Am Ende ist Mark Zuckerberg ein Milliardär – und allein“

Er ist Mark Zuckerberg. Der Schauspieler Jesse Eisenberg spielt den Facebook-Gründer in dem Spielfilm „The Social Network“. Über ein halbes Jahr lang hat er sich in Zuckerberg hineinversetzt. Im Interview erklärt er, warum Typen wie Zuckerberg sich nichts aus Geld machen, wieso er den oft gescholtenen Internet-Pionier bewundert und was dessen Firmenidee mit Gott zu tun hat.
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Von den 50 reichsten Amerikanern hat jeder vierte sein Vermögen mit Computern gemacht. Der jüngste unter ihnen ist der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Seine Geschichte zu den ersten Milliarden kommt heute mit dem Film „The Social Network“ in die deutschen Kinos. Über ein halbes Jahr hat sich der Schauspieler Jesse Eisenberg in Zuckerberg hineinversetzt – und erklärt im Interview mit dem Handelsblatt, was das für Typen sind, denen wir unsere Daten anvertrauen. Er selbst findet den Spuk um Facebook ganz schön eigenartig.

Handelsblatt: Herr Eisenberg, es gibt Sie 21 Mal auf Facebook. Wie finden Sie das?

Jesse Eisenberg: Ganz schön eigenartig. Das wusste ich nicht. Wer macht so was?

Das weiß ich nicht. Jedenfalls haben einige ein Profilbild von Ihnen.

Vielleicht sollte ich dafür sorgen, dass sie verschwinden. Das schockiert mich ein bisschen. Sind sie kritisch?

Auch das weiß ich nicht, ich habe keinen Zugang auf die Profile. Sind Sie denn auf Facebook?

Nein, ich mache das nicht. Ich muss schon genug in Interviews über mich reden. Wenn ich heimkomme ist das letzte, was ich tun will, der Welt noch mehr über mich mitzuteilen. Aber ich verstehe die, die‘s machen. Als ich noch zu Hause wohnte, sah ich meine Schwester die ganze Zeit auf Facebook chatten. Sie war kontaktfreudiger als ich.

Hätten Sie ein Problem damit, Ihre Fotos und Videos online zu stellen?

Oh ja. Jedes Mal, wenn ich ein Foto von mir sehe fühle ich mich unwohl. Und Facebook ist ein Weg das millionenfach zu machen. Privatsphäre ist mir wichtig.

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