Investmentbanken
Goldman-Sachs-COO vor dem Aufstieg

Der Chefposten bei der großen US-Investmentbank Goldman Sachs ist vakant, nachdem sich Chairman und CEO Henry Paulson entschlossen hat, in die Politik zu wechseln und US-Finanzminister zu werden. Nach Medienberichten läuft alles darauf hinaus, dass ein Kandidat aus dem eigenen Haus das Rennen macht.

HB NEW YORK. Wie die „New York Times“ am Mittwoch berichtet, gilt der für das operative Tagesgeschäft zuständige (COO) Vorstand Lloyd C. Blankfein (51), der sich auch Präsident nennen darf, als Favorit bei der Besetzung des CEO-Postens. Goldman Sachs hat bisher noch keinen Nachfolger ernannt. Der Verwaltungsrat werde sich im weiteren Wochenverlauf treffen, um seine Optionen zu prüfen, erklärte ein Goldman-Sprecher der Zeitung.

Blankfein war Goldverkäufer bei der Warenhandelsfirma J. Aron, die von Goldman Sachs übernommen worden war. Er hatte anschließend bei Goldman Sachs rasch Karriere gemacht. Seit 2004 ist er Präsident von Goldman Sachs und damit die Nummer zwei der traditionsreichen New Yorker Investmentbank. Blankfein hat vor allem das Handelsgeschäft von Goldman Sachs vorangetrieben, das einen immer größeren Teil der Gewinne beisteuert. Goldman Sachs war 1999 nach 107-jährigem Bestehen an die Börse gegangen. Seitdem sind die Aktien angesichts der Milliardengewinne von 53 Dollar auf 149,83 Dollar gestiegen.

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