Irreführung bei "AktivPlus xxl"
TELE2 erwirkt einstweilige Verfügung gegen Deutsche Telekom

Auf Antrag der TELE2 hat das Landgericht Bonn eine einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom AG wegen irreführender Behauptungen zum Spezialtarif "AktivPlus xxl" erlassen. Das Landgericht Bonn hat der Deutschen Telekom wahrheitswidrige Behauptungen gegenüber Verbrauchern zur Nutzung von Call-by-Call und Preselection bei diesem Tarif untersagt.

Die Deutsche Telekom gab an Kunden die Fehlinformation, dass es Nutzern des "AktivPlus xxl"-Tarifes verwehrt sei, durch das Vorwählen einer Call-by-Call-Nummer die Tarife von TELE2 für sich zu nutzen. Zudem behauptete die Deutsche Telekom gegenüber Verbrauchern, dass es nicht möglich sei, im Rahmen der Telekom-Spezialtarife "AktivPlus xxl" und "T-Net xxl" eine so genannte Preselection vorzunehmen.

Preselection bedeutet die dauerhafte Voreinstellung eines Telefonanschlusses bei der Deutschen Telekom auf einen alternativen Anbieter von Telefonverbindungen wie die TELE2. Deren günstige Telefontarife werden dann mit Preselection automatisch genutzt, ohne eine Call-by-Call-Nummer vorwählen zu müssen. Desweiteren warb die Deutsche Telekom neue Kunden für die Anschlussvariante "T-Net xxl" mit dem falschen Versprechen, dass man mit diesem Tarif auch an Wochenenden umsonst im Internet surfen könne.

Das Landgericht Bonn untersagte der Deutschen Telekom mit sofortiger Wirkung die Behauptung der genannten falschen Tatsachen und droht der Deutschen Telekom AG bei Zuwiderhandlung mit bis zu 250.000 EUR Ordnungsgeld. Die Eilentscheidung des Landgerichts kann angefochten werden.

www.tele2.de

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