IT-Dienstleister
Bechtle-Chef tritt zurück

Bechtle-Mitgründer Ralf Klenk gibt zum Jahresende sein Amt als Vorstandschef des schwäbischen IT-Dienstleisters und-Händlers nach knapp fünf Jahren überraschend auf. Bereits bei seinem Amtsantritt Anfang 2004 habe der heute 50-Jährige nur eine Periode von fünf Jahren im Auge gehabt, sagte eine Unternehmenssprecherin.

HB FRANKFURT. Klenk wolle sich künftig privaten, vor allem sozialen Projekten widmen. Finanzvorstand Thomas Olemotz, der vor zwei Jahren vom Speditionsunternehmen Microlog zu Bechtle gekommen war, rückt zum Vorstandssprecher auf. Sein Vertrag wurde um fünf Jahre verlängert.

Zugleich wird der Vorstand auf drei Mitglieder aufgestockt. Das IT-Systemhaus wird künftig von Michael Guschlbauer geführt, der vor einem Jahr von T-Systems zu Bechtle gekommen war. Das E-Commerce-Kataloggeschäft liegt in den Händen von Jürgen Schäfer, der seit 20 Jahren für Bechtle arbeitet. Beide haben dreijährige Vorstandsverträge.

Klenk, der als engster Vertrauter von Aufsichtsratschef und Firmengründer Gerhard Schick gilt, ist seit 25 Jahren in der Bechtle-Führung tätig und hat den Ein-Mann-Betrieb mit zu einem Milliardenkonzern gemacht. Vorstandschef war er aber erst auf Umwegen geworden. Ende 2003 hatte er eigentlich aus privaten Gründen auf die Nachfolge Schicks als Vorstandschef verzichtet, musste aber doch einspringen, als das Unternehmen sich nach nur drei Wochen von Karl-Heinz Gosmann trennte.

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