James Bonsall hat Ish wieder auf Kurs gebracht
Sein siebter Notfall

Eigentlich hat er sich einen alten Traum erfüllt. In ganz jungen Jahren wollte James Bonsall Notarzt werden. „Alles andere erschien mir zu langweilig, ich brauche die Aufregung, den Kick“, erzählt der Amerikaner.

KÖLN. Zwar studierte Bonsall später Betriebswirtschaft und nicht Medizin. Dennoch arbeitet er heute in seinem Traumberuf: Der 50-Jährige ist Notarzt für Unternehmen, die kurz vor dem Exitus stehen. Er gehört zur Unternehmensberatung Alix Partners, die weltweit zu Firmen in der Krise gerufen wird. „Ich könnte nie bei einem Unternehmen arbeiten, das einfach still steht, wo es keine Bewegung, keine Auf und Ab gibt“, berichtet Bonsall.

So war er bereits als Troubleshooter im Pharma- und Umweltgeschäft aktiv und steht selbstbewusst dazu, dass die Unternehmen, die er betreute, heute nach eigenen Angaben „alle erfolgreich“ sind. Zuletzt hat es ihn im Frühjahr 2002 zum nordrhein-westfälischen TV-Kabelnetzbetreiber Ish verschlagen. Begann er zunächst als Finanzchef, ist er inzwischen Vorsitzender der Geschäftsführung.

Das Kölner Unternehmen hatte sich mit hohen Investitionen in neue Dienste wie schnelles Internet und Sprachtelefonie über das TV-Kabel schlicht übernommen und steckte in einem Liquiditätsengpass. Bonsall hat Ish inzwischen wieder auf Kurs gebracht. Er strich Arbeitsplätze und konzentrierte sich ganz auf das Kerngeschäft: TV-Bilder liefern und kassieren.

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