Jan-Christian Dreesen neuer Chef
Stabwechsel bei UBS in Deutschland

Fließender Übergang: Jan-Christian Dreesen übernimmt den Job des Vorstandschefs bei UBS Deutschland von Jürg Zeltner. Der 40-Jährige war bereits seit dem März vergangenen Jahres als Leiter des Wealth-Managements für Deutschland verantwortlich. Die Entscheidung für Dreesen ist zugleich eine Entscheidung für das Geschäft mit Privatkunden.

FRANKFURT. Während die Schweizer Mutter sich mit Verlusten und Abschreibungen in zweistelliger Milliardenhöhe im Investment-Banking quälen muss, läuft das Vermögensverwaltungsgeschäft auch in schwierigen Zeiten wie geschmiert. Das gilt auch für Deutschland, wo dort rund 1 600 Mitarbeitern etwa zwei Drittel der Beschäftigten stellen. UBS liefert sich im Wealth Management ein Wettrennen mit der Deutschen und der Dresdner Bank, Sal. Oppenheim und Commerzbank sowie Credit Suisse. Unter der Führung des Norddeutschen Dreesen haben es die Schweizer geschafft, Vermögen über insgesamt gut 50 Mrd. Euro einzusammeln. Der kantige Manager begann seine Karriere in München bei der Bayerischen Vereinsbank und stieg später bei der HVB zum Vorstand Privatkundengeschäft auf.

Bei der UBS überzeugte Dreesen gerade durch seine Stärke, die Mitarbeiter direkt vor Ort zu motivieren und über sie die neuesten Entwicklungen, Sorgen und Ängste der Millionäre aufzusaugen und durch den Erfolg frühzeitig die Weichen für den Aufstieg zu stellen. rob

Robert Landgraf
Robert Landgraf
Handelsblatt / Chefkorrespondent Finanzmärkte
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