Jim Kimsey: AOL-Mitgründer an Krebs gestorben

Jim Kimsey
AOL-Mitgründer an Krebs gestorben

Jim Kimsey, der Mitgründer des Internet-Pioniers AOL, ist im Alter von 76 Jahren an Krebs gestorben. Anfang der 1980er-Jahre begann alles mit einem Unternehmen für den Download von Videospielen - in einem Restaurant.

New YorkJim Kimsey, der Mitgründer des Internet-Pioniers AOL, ist am Dienstag in der Stadt McLean im US-Staat Virginia im Alter von 76 Jahren an Krebs gestorben. Das berichtete sein Sohn Mark Kimsey.

Anfang der 80er-Jahre führte der Vietnam-Veteran Kimsey in der US-Hauptstadt Washington ein Restaurant, als ihn ein Freund bat, sich ein Unternehmen für den Download von Videospielen namens Control Video anzuschauen. Diese Firma baute Kimsey zu dem Betrieb Quantum Computer Services um.

1991 wurde es in America Online umbenannt. Durch die Begrüßung „You've got mail“ („Sie haben Post“) machte es sich schnell einen Namen. Das Unternehmen wuchs und wuchs, ehe sich Millionen frühe Internetnutzer weltweit mit Hilfe des Konzerns mit dem World Wide Web verbinden ließen.

Kimsey wird zugeschrieben, den jungen Steve Case unterstützt zu haben, der heute hauptsächlich mit der Erfolgsstory von AOL in den frühen Tagen des Internets in Verbindung gebracht wird. Kimsey selbst sagte 1995 der „Washington Post“: „Ich denke, eines der besten Dinge, die ich jemals getan habe, war es, Steve das Unternehmen führen zu lassen.“

Nach Angaben seines Sohnes fokussierte sich sein Vater nach dem Abschied von AOL auf wohltätige Zwecke. Er rief demnach eine Bildungsstiftung ins Leben. „Er sah sich selbst als einen Soldaten, einen Abenteurer, einen Vater, der immer nach einem neuen Gefecht zum Kämpfen oder Berg zum Besteigen Ausschau hielt“, sagte Mark Kimsey. Jim Kimsey hinterlässt neben ihm zwei weitere Söhne, Michael und Raymond.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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