John Browne
BP-Chef tritt nach verlorenem Rechtsstreit vorzeitig ab

Der Chef des britischen Ölkonzerns BP, John Browne, ist nach einem verlorenen Rechtsstreit am Dienstag mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Nach dem Browne am Dienstag einen Prozess verlor, darf das Verlagshaus Associated Newspapers nun Details aus seinem Privatleben veröffentlichen. Er soll laut Medienberichten eine Beziehung zu einem anderen Mann haben.

HB LONDON. Browne, der bei BP seit 1995 die Geschäfte führte, hatte bereits im Januar angekündigt, sein Amt vorzeitig abzugeben. Bei dem Konzern gilt für Spitzenkräfte eine Altersgrenze von 60 Jahren, die Lord Browne im Februar 2008 erreichen wird.

An der Spitze von Europas größtem Mineralölkonzern steht mit sofortiger Wirkung Tony Hayward, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Eigentlich war der Führungswechsel für den Sommer geplant. Hayward zeichnete bislang für Förderung und Exploration verantwortlich.

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