Management
Keine Chance für Maria-Elisabeth Schaeffler

Viele Amerikanerinnen schaffen es unter die 100 mächtigsten Frauen der Welt – aber nur eine Deutsche: Bundeskanzlerin Angela Merkel.

DÜSSELDORF. „Forbes“ hat nach den mächtigsten Frauen der Welt gefahndet. Das ernüchternde Ergebnis: Keine einzige deutsche Managerin oder Unternehmerin hat es unter die Top 100 des US-Magazins geschafft.

Liz Mohn, Matriarchin des größten europäischen Medienkonzerns Bertelsmann? Nicht dabei. Maria-Elisabeth Schaeffler, Inhaberin des fränkischen Wälzlagerriesen Schaeffler, die mit der Übernahme des Autozulieferers Conti für Schlagzeilen sorgt? Nicht dabei. Madeleine Schickedanz, Großaktionärin des Warenhauskonzerns Arcandor, und Johanna Quandt, die mit ihrer Familie gut 46 Prozent am Münchener Autobauer BMW hält? Auch nicht dabei.

Nur Bundeskanzlerin Angela Merkel, schafft es in die Liste. Sie kommt dafür im dritten Jahr hintereinander auf Platz eins. Das ist es dann aber auch schon aus deutscher Sicht.

Mehr als die Hälfte der mächtigen Frauen aus Wirtschaft, Politik und gemeinnützigen Organisationen wirken dagegen in den USA. England ist mit fünf, China mit vier sowie Frankreich, Indien und die Niederlande mit je drei Damen vertreten. Sie bringen anscheinend den richtigen Mix aus Öffentlichkeitswirkung und Finanzmacht mit.

Zu den Stars der Forbes-Liste gehört Indra K. Nooyi . Seit sie im Oktober 2006 den Chefposten von Pepsico übernommen hat, arbeitet sie sich in der Rangliste nach vorne. Nun hat sie sich von Platz fünf auf Position drei verbessert.

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