Kenneth C. Frazier
Neuer Chef soll US-Konzern Merck umbauen

Kenneth C. Frazier wird in Zukunft die Geschicke bei Merck lenken. Der 55-Jährige ist schon lange im Konzern tätig und kümmerte sich unlängst darum, Unternehmensbereiche zu koordinieren.
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Der weltweit zweitgrößte Pharmakonzern Merck bekommt einen neuen Chef: Kenneth C. Frazier übernimmt ab Januar 2011 den Posten des Vorstandsvorsitzenden Richard T. Clark, der sich mit 64 Jahren künftig auf die Rolle des Chairman konzentrieren will.

Der 55-jährige Frazier, der bereits seit 18 Jahren für Merck arbeitet, wurde im April als Präsident in die operative Geschäftsführung von Merck berufen. Seitdem hat er sich darauf konzentriert, nach der Übernahme des Konkurrenten Schering Plough die drei größten Unternehmensbereiche Pharma- und Impfstoff-Vertrieb, Forschung und Entwicklung stärker zu verzahnen.

Merck hatte 2009 für rund 49 Milliarden Dollar Schering Plough übernommen und angekündigt, bis 2012 weltweit 15 000 Jobs zu streichen und Fabriken zu schließen. Merck will damit jährlich 3,5 Milliarden Dollar einsparen. Frazier soll die Integration fortführen. Außerdem hat er sich zum Ziel gesetzt, das fusionierte Unternehmen auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zu führen. Das schließt auch einen Umbau des Konzerns mit Blick auf neue wachstums- und margenträchtige Bereiche ein. Weil viele große Pharmafirmen kaum noch wachsen, erhöht sich der Druck auf die Industrie, sich zu verändern.

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